Navi
 

USA Spring 2009

Along the Border

Eine Reise durch die Staaten Kalifornien, Nevada, Arizona und New Mexico, 21 Tage vom 25. März bis zum 16. April 2009.

Auf dieser interaktiven Karte ist der Routenverlauf der 2. Woche dargestellt.
Google-Maps-Creator by Ulrich Küster
Weitere Bilder sind in der Bildergalerie zu finden.

   
© by Andy Scheidle
 
 

2. Woche

8. Tag - Mittwoch, 1. April

Las Vegas - Joshua Tree National Park

Heute fällt uns das Aufstehen nicht leicht, aber Elke ist bereits um 6.30 h auf und bügelt und räumt die Wäsche in den Koffer, Andy hat noch eine Stunde Schonfrist. Wir räumen die letzten Sachen zusammen, checken online aus. Es geht wieder zum Frühstück zu Starbucks. Während wir unsere E-Mails beantworten, werden wir vom Nachbartisch angesprochen und in ein intensives Gespräch verwickelt. John ist aus New York und arbeitet seit 4 Jahren in Las Vegas; immer wieder erstaunt, wie viele Deutsche – er hat uns als solche sofort identifiziert - sich besser hier auskennen als er. So intensiv wie das Gespräch begonnen hat, so plötzlich endet es auch und wir müssen eh weiter.

Bei Walmart gehen wir noch mal unseren Vorrat aufstocken und zu unserer Überraschung ist auch noch einen Sports Authority nebenan hat (gestern hatten wir vergeblich einen gesucht). Andy findet noch die gewünschten Sandalen, bei Walmart wird systematisch die Einkaufsliste abgehakt und wir können nun los. Auch wenn Las Vegas noch so viele Annehmlichkeiten bietet, was diverse Geschäfte und Hotels anbelangt, so findet Elke diese Stadt mehr als anstrengend. Der Verkehr allein strapaziert bei den derzeit vielen Baustellen enorm die Geduld.

Wir fahren auf der I 15 bis zur Ausfahrt Cima Road und dann geht es durch die Mojave über Kelso nach Amboy. Roys Motel sieht frisch renoviert aus; ob es allerdings wieder in Betrieb ist, können wir nicht erkennen. Wir machen einen kurzen Fotostopp und es geht weiter nach 29 Palms und den Yoshua Tree NP. Am Visitorcenter angekommen erkundigen wir uns nach den Wetteraussichten für die nächsten Tage und diese verheißen für morgen Nachmittag wieder zunehmend böigen Wind bis 40 mph. Heute sollte es noch gehen, doch morgen im Park zu zelten, wird wohl nichts werden, wenn wir die Sandsturm-Erfahrung vom Death Valley nicht noch mal wiederholen wollen. Wir füllen unseren Duschsack auf, kaufen an einer Tanke noch Feuerholz und fahren in den Park.

Beim Skull-Rock noch einen Fotostopp und bei den Jumbo Rocks finden wir nach ein wenig Suchen einen sehr idyllisch gelegenen Platz. Hier ist ganz schön was geboten – die vielen Sites zu 75 % belegt. Wir bauen unsere Behausung auf und richten uns ein, marschieren noch mal zum Eingang des Campgrounds und entrichten unseren Übernachtungsobulus in Höhe von 10 $ und dann entfacht Andy die Grillkohlen fürs Abendessen. Eine Stunde später – in der Sonne ist es richtig angenehm warm – können wir die selbstgemachten Hamburger verspeisen. Während Elke sich um den Abwasch kümmert, zieht Andy noch mal mit Stativ und Kamera los und wir lassen den Abend bei einem genialen Sternenhimmel über uns und der wohligen Wärme eines Campfires ausklingen.

Klick mich und ich werde gross...
Jumbo Rock
Klick mich und ich werde gross...
Jumbo Rock
Klick mich und ich werde gross...
Jumbo Rock
Klick mich und ich werde gross...
Joshua Dawn
Klick mich und ich werde gross...
Night Skys over Joshua
Klick mich und ich werde gross...
Stars Moving

Gefahrene Meilen: 219
Übernachtung: Yoshua Tree Campground, 10 $ pro Nacht

nach oben

   

Klick mich und ich werde gross...
Shoe Tree Klick mich und ich werde gross... Amboy Klick mich und ich werde gross... Crystal Canal Klick mich und ich werde gross... Skull Rock Klick mich und ich werde gross... Jumbo Rock Campground Klick mich und ich werde gross... Jumbo Rock Campground Klick mich und ich werde gross... Jumbo Rocks
 
 

9. Tag - Donnerstag, 2. April

Joshua Tree National Park - Indio

Die Nacht war angenehm und windstill; allerdings musste dieses Mal Andy etwas frieren – wir haben die Schlafsäcke getauscht. Wir stehen bei Sonnenschein auf und während wir Kaffee und Tee kochen, räumen wir schon mal zusammen. Mit allem drum und dran sind wir gegen 9.00 h fertig und machen uns auf zum White Tank Campground. Dort gibt es einen kurzen Trail zum Archrock, den Andy unbedingt sehen will. War dies u. a. Schauplatz in einem Roman, den er gelesen hat. Wir „exploren“ den Trail und die Gegend rundum; es gibt viele Felsformationen und blühende Pflanzen zu entdecken. Irgendwann verlieren wir uns in den Felsen; Elke geht schon mal Richtung Auto, doch als nach gefühlten 20 Minuten von Andy immer noch nichts zu sehen ist, geht sie noch mal retour und sucht. Kurze Zeit später kann sie ihn auch schon in der Ferne entdecken und wir ziehen noch mal zusammen los.

Wieder am Auto beratschlagen wir den weiteren Tagesverlauf. Wir nehmen den Abzweig zur Desert Queen Mine Road und laufen den kurzen Trail, bis die Überreste der Mine ins Blickfeld rücken. Hier wurde 1894 - 1931 erfolgreich nach Gold gegraben, der heutige Ertrag der Mine hat einen Wert von 5 Mio Dollar.

Als wir wieder beim Auto sind ist es 11.00 h; der Trail zur City of Pines passt jetzt nicht mehr ins Programm, weshalb wir uns für den Loop um den Barker Dam entscheiden. Der Trail ist gut zu laufen und auch hier ist ganz schön was los; zwei Schulklassen sind unterwegs, aber sehr zivilisiert. Der Damm wurde einst als Wasserreservoir für Vieh angelegt; dieses gibt es hier aber schon lange nicht mehr. Der Loop ist absolut lohnenswert; gegen 12.00 h sind wir wieder am Auto und fahren hinter zum Gate, wo es zu Keys Ranch geht. Wir haben zwar kein Ticket, für die Tour, hoffen aber, dass wir trotzdem noch mitdürfen. Wir machen hier gleich Mittag und nach ca. 30 Minuten kommt auch schon die Rangerin. Obwohl es auf einem Schild heißt, die Tour sei voll, fragen wir nach. Leider bekommen wir kein „go“ für die Tour und es hilft auch kein noch so freundliches Bitten, denn es werden in Kürze 27 Personen erwartet und das sind schon zwei mehr, als sonst üblich.

Ein weiterer Herr mit Familie äußert sehr direkt seinen Unmut, dass er nicht an der Tour teilnehmen darf – hat aber auch damit keinen Erfolg. 10 Minuten später treffen die ersten Autos ein und nach weiteren 5 Minuten heißt es dann doch, wir können noch mit; statt der erwarteten 27 sind es nun nur 16, die zur Ranch wollen. Na klasse, da haben wir wirklich Dusel gehabt. Wir zahlen pro Kopf 5 $ und fahren im Convoi hinter zur Ranch. Wie sich herausstellt, sind die 16 Personen Mitglieder eines Fotoclubs und bereits in Rente. Kurz vorher haben sich aber wohl einige anders entschieden und deshalb haben wir noch Platz gefunden. Bevor es aber nun losgehen kann, gibt es noch einen Zwischenfall – eine Frau klappt vor unseren Augen zusammen; vermutlich wegen zuviel Sonne und zu wenig Flüssigkeit. Sie muss im Auto bleiben und zwei Ranger werden hinzugerufen; scheint aber soweit alles im Lot zu sein.

Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Pear Trees
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch
Klick mich und ich werde gross...
Keys Ranch

Nun tauchen wir ein in die Geschichte und das Leben der Familie Keys. Wie hart dieses Leben hier draußen war, weiß die Rangerin lebendig und gut fundiert zu schildern. Trotz allen Widrigkeiten, scheint es den Keys dank des Einfallsreichtum des Familienoberhauptes gut ergangen zu sein, bedenkt man, dass sie immerhin 4 Kinder groß gezogen und ein hohes Alter von 90 Jahren erreicht haben. Mr. Key war ein Tüftler und Bastler, der in allem, was er begann, Erfolg hatte – sei es mit der Rinderzucht, dem Bau von zwei Dämmen zur Wassergewinnung, etlichen Maschinen und Hilfsmitteln, die ihm beim Überleben in der Wüste geholfen haben. Die Führung dauert eine gute Stunde und ist sehr interessant und kurzweilig.

Im Anschluss an die Führung machen uns noch mal auf den Weg zum Trailhead von The City of Pines. Es sind zwar lt. Tafel nur 1,1 Meilen dorthin, wir gehen aber noch ein gutes Stück weiter, bis wir den Abstieg zum Canyon erreichen. Hier teilt sich der Weg und die Markierung ist nicht ganz eindeutig. Wir mühen uns noch über ein paar Felsen; entscheiden uns aber letztlich doch zur Umkehr. Wir wollen heute noch nach Palm Springs und im Motel übernachten – eine Dusche haben wir auch dringend nötig.

Gegen 16.30 h sind wir am Auto, fahren noch zur Picknick Area ins Hidden Valley und grillen dort unsere Steaks. Gegen 18.30 h brechen wir dann endgültig auf und verlassen den Park. In Yucca Valley fragen wir in einem Super 8 Motel nach dem Zimmerpreis, der uns für das was wir sehen eindeutig zu hoch ist. Da es bereits dunkel ist, als wir Palm Springs erreichen und keinen Wegweiser zu irgendeinem Motel an der Interstate entdecken, fahren wir noch weiter bis Cathedral Valley. Wir machen an einem Starbucks Halt und checken die Motels in der Umgebung, entscheiden uns bei einem Espresso und einem Cafe Latte für die Travellodge in Indio. Wir finden dann auch über einen Umweg hin und checken auch gleich ein. Das Zimmer ist für den Preis völlig in Ordnung, es ist ja nur für eine Nacht. Bilder sichern, Speicher aufladen und der Abend ist um wie nichts.

Gute Nacht!

Gefahrene Meilen: 118
Gelaufen: Mehrere Trails im Yoshua – White Tank ca. 2 Meilen, Barker Dam ca. 2 Meilen, City of Pines ca. 3 Meilen
Übernachtung: Travellodge, Indio zum Preis von 65,52 $

nach oben

   

Klick mich und ich werde gross... Joshua Tree Klick mich und ich werde gross... Arch Rock Klick mich und ich werde gross... Joshua Tree Klick mich und ich werde gross... Cactus Blooming Klick mich und ich werde gross... Joshua Tree Klick mich und ich werde gross... Cholla Cactus Klick mich und ich werde gross... Half Face Rock Klick mich und ich werde gross... Giant Joshua Tree Klick mich und ich werde gross... Ruins Klick mich und ich werde gross... Voyagers Klick mich und ich werde gross... Barker Dam Klick mich und ich werde gross... Barker Dam Klick mich und ich werde gross...
City of Pines Klick mich und ich werde gross...
City of Pines Klick mich und ich werde gross...
Barrel Cactus Klick mich und ich werde gross...
Joshua Tree Klick mich und ich werde gross...
Joshua Tree
 
 

10. Tag - Freitag, 3. April

Indio - Organ Pipe - Yuma

Wir starten um 6.30 h in den neuen Tag; frühstücken und begeben uns auf die lange Reise zum Organpipe NM. Die Fahrt bis kurz vor Phoenix zieht sich, dann geht es Richtung Gila Bend, dort noch mal tanken und durch kaum besiedeltes Gebiet bis nach Ajo und Why, bis wir endlich den Park erreichen. Mit einer kurzen Mittagspause in Gila Bend sind wir gegen kurz nach 2.00 h im Visitorcenter und werden von einer sehr netten älteren Lady unterrichtet, was wir hier unternehmen können. Sie verweist uns noch auf den Campground, wo wir ja ursprünglich eine Nacht verbringen wollten. Auch heute ist es wie angekündigt sehr windig und der Wind soll im Laufe des Nachmittags noch zunehmen; außerdem haben wir ja die Nacht in Yuma für unsere Tripreward-Punkte reserviert, die wir nicht mehr stornieren können. Wir machen ein paar Fotos und begeben uns auf den Ajo Mountain Loop. Mit zahlreichen Stopps, schon wegen der Erklärungen, die wir in einer Broschüre zu den ausgeschilderten Haltepunkten nachlesen und wegen der vielen lohnenen Fotomotive zieht sich der Loop. Wir laufen auch ein Stück auf einem Trail und können hier etliche Vögel beobachten und natürlich hören; auch ein Kolibri wird von Elke gesichtet, der ist aber viel zu schnell weg, als dass wir ihn fotografieren könnten. Toll, hier auf Entdeckungstour zu gehen. Gegen 17.00 h haben wir den Loop beendet und machen uns auf den Rückweg; es liegen rund 170 Meilen vor uns. Gegen 18.30 h geht die Sonne unter, allerdings nicht sonderlich spektakulär. Als wir die Interstate 8 nach Yuma befahren, ist es bereits nach 18.00 h und die Strecke zieht sich endlos. Da entlang der Strecke keine Siedlungen, sondern nur Restareas liegen, kann man sich auch gar nicht richtig orientieren. Etwa 30 Meilen vor Yuma sieht man dann ab und an mehrere Lichter und gegen 20.30 h sind wir endlich da. Gegenüber dem Motel liegt ein Carls jr., der aufgrund der vorangeschrittenen Zeit und Müdigkeit noch kurz für ein Abendessen herhalten muss. Elkes Green Burrito ist ein Reinfall. Wir fahren ins Motel, Andy ist schon bald in den Federn verschwunden und auch Elke zieht bald nach.

Klick mich und ich werde gross...
Organ Pipe
Klick mich und ich werde gross...
Mein Freund und ich
Klick mich und ich werde gross...
Saguaro
Klick mich und ich werde gross...
Saguaro
Klick mich und ich werde gross...
Ajo
Klick mich und ich werde gross...
Sundown

Gefahrene Meilen: 538
Übernachtung: Howard Jones Motel, Übernachtung 0 $ durch Triprewards Punkte

nach oben

   

Klick mich und ich werde gross... Organ Pipe Klick mich und ich werde gross... Cacti Land Klick mich und ich werde gross... Ocotillo Klick mich und ich werde gross... Road Sign? Klick mich und ich werde gross...
Gefährlicher Teddybär Kaktus Klick mich und ich werde gross... Blühende Landschaft Klick mich und ich werde gross... Organ Pipe Klick mich und ich werde gross... Organ Pipe
 
 

11. Tag - Samstag, 4. April

Yuma - Saguaro NP West - Tucson

Wir haben gut geschlafen und heute morgen erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück mit frischen Früchten und einer Auswahl an Gebäck. Gut gestärkt geht es noch zum Vorräte auffüllen in einen Walmart und dann wieder auf die Interstate nach Tucson. Heute fährt Elke mal ein Stück, da Andy von der gestrigen langen Autofahrt noch ziemlich k.o. ist. Wir werden von der Border Patrol kontrolliert, zeigen unsere Pässe vor und müssen ein paar Fragen beantworten. Man ist äußerst freundlich und wünscht uns noch einen schönen restlichen Urlaub.

Als die I 8 zur I 10 wechselt, ist es bereits 12.30 h, wir tanken noch mal auf und fahren dann beim Picacho State Park raus. Leider hat es keine Wildflowers mehr; die Poppys waren schon im März nicht sehr zahlreich am blühen und eine Woche Trockenheit und Temperaturen um die 80 °F haben diese nicht überlebt. Wir zahlen 6 $ Eintritt, machen Mittag in der Sonne und laufen den kurzen Trail zu einem Aussichtspunkt. Man könnte hier natürlich noch mehr laufen; aber wir wollen heute noch in den Saguaro NP. Der kurze Nature Trail findet ein schnelles Ende, als sich Elke den „Abwurf“ des Cholla Kaktus näher ansieht und völlig gedankenverloren so ein Teil aufhebt. Die Stacheln bohren sich in die Finger und sind nur schwer wieder zu lösen. Schließlich brechen auch noch zwei Stacheln ab, die mit der Pinzette herausgezogen werden müssen. Die Erfahrung ist mehr wie schmerzhaft und wie heißt es so schön, wer nicht hören bzw. glauben will, muss fühlen.

Wir fahren noch die Straße bis zum Ende des Parks und dann nehmen wir die letzte Etappe nach Tucson. Wir finden dann auch das Motel, checken ein auch wenn das erst beim zweiten Anlauf klappt, denn das uns zugewiesene Zimmer ist noch nicht bezugsfertig. Wir bekommen aber ein zweites zugewiesen und können unsere Sachen deponieren, um gleich wieder aufzubrechen. Wir fahren in den Saguaro NP, kommen gerade vor Schließung des Visitor Centers an um uns noch eine Parkmap zu holen und nehmen den Loop, der um diese Zeit am besten sein soll. Hier ist auch nicht mehr viel los; die meisten sind wohl schon abgezogen und so können wir uns Zeit lassen und immer wieder mal die Kamera rausholen. Wir fahren zum Signal Hill und laufen das kurze Stück bis zu den Rockcarvings. Leider sind vom Weg aus nur wenige zu sehen; die richtig gut erhaltenen Carvings müsste man cross country gehen, was aber untersagt ist.

Mittlerweile hat der Sunset begonnen und wir sehen zu, dass wir noch zum Gate Pass kommen um von dort ein paar Fotos zu schießen. Es klappt gerade rechtzeitig; aber auch heute geht die Sonne nicht spektakulär ins Bett. Vom Pass aus noch ein Foto gemacht und dann geht es nach Downtown zu einem Mexikaner; Mi Nidito. Wir müssen allerdings eine Stunde warten, bis wir einen Tisch bekommen und so geht es noch für einen Abstecher aus Verelgenheit in einen Walgreens und zum Tanken. Als wir 50 Minuten sptäer erneut im Mi Nidito aufkreuzen, werden wir nach ein paar Minuten aufgerufen und können keine 20 Minuten später das El Presidente Special und eine frozen Mango Margarita genießen. Echt super, das Essen und die Atmosphäre ist auch gut – Preis/Leistungsverhältnis absolut top.

Klick mich und ich werde gross...
Saguaro NP West
Klick mich und ich werde gross...
Sunset
Klick mich und ich werde gross...
Am Gate Pass

Dann geht es zurück ins Motel, noch die Bilder laden und Bericht schreiben und gut ist für heute.

Gefahrene Meilen: 297
Übernachtung im Howard Johnson zum Preis von 42,11 $

nach oben
   

Klick mich und ich werde gross... Picacho State Park Klick mich und ich werde gross... Picacho State Park Klick mich und ich werde gross... Elke mit Anhängsel Klick mich und ich werde gross... Saguaro West Klick mich und ich werde gross... Rock Carvings Klick mich und ich werde gross... Ocotillo und Saguaro Klick mich und ich werde gross... Der Boxer Klick mich und ich werde gross... Saguaro NP West Klick mich und ich werde gross... Saguaro NP West
 
 

12. Tag - Sonntag, 5. April

Tucson - Saguaro NP West and East

Wir haben heute morgen die Ehre, zusammen mit einer Girly-Rugbymannschaft zu frühstücken. Woher wir das wissen? Die Trikots verraten, in welcher Mission sie unterwegs sind. Auffallend ist, dass das en gros der Mannschaft absolut nicht hübsch ist – teilweise sind sie sehr ungepflegt und lümmeln beim Frühstück, das heute mal aus Rührei mit Kartoffeln und Ketchup besteht; die übrige Auswahl ist mehr dürftig und wer lieber Tee statt Kaffee trinkt, hat heute erst mal Pech. Die Lady, die hier rumwuselt ist aber nach Anfrage recht hilfsbereit und treibt sogar einen „pretty cup“ für Elke auf.

Nachdem Andy entdeckt hat, dass das Sonora Desert Museum bereits um 7.30 h öffnet, hält uns hier sowieso nichts mehr und wir brechen auf. Noch ein paar Getränke in die Kühlbox und schon kann es los gehen. Um 8.30 h treffen wir auf dem Parkplatz des Museums ein; es ist noch nicht allzu viel los und wir bekommen einen Parkplatz in einer der vorderen Reihen. Für die nächsten 4,5 Stunden tummeln wir uns auf dem Gelände und es ist wirklich toll hier. Etliche Tiere lassen sich jedoch um diese Uhrzeit nicht blicken; schade – den Mountain Lion hätten wir schon gerne gesehen. Das Bärengehege ist verwaist und ein Schild erklärt, dass diese retired sind – wir fragen uns, in welchem Altersheim die wohl untergekommen sind? Um 10.30 h gibt es eine Show – The Raptor Flight und wir marschieren dorthin. Es handelt sich um eine Vogel-Flugshow und es wird der gewöhnliche Rabe, eine Horned Owl sowie zwei Falken vorgestellt. Sehr interessant, wie die Vögel von einem „Falkner“ zum nächsten fliegen und das knapp über die Köpfe der Zuschauer. Wir stehen günstig und können die Tiere aus der Nähe sehen. Eine gute halbe Stunde werden wir mit Informationen aller Art versorgt, auch wenn wir Einiges nicht so ganz verstehen.

Klick mich und ich werde gross...
Owl
Klick mich und ich werde gross...
Owl
Klick mich und ich werde gross...
Hawk
Klick mich und ich werde gross...
Hawk
Klick mich und ich werde gross...
Hummingbird
Klick mich und ich werde gross...
Parrot

Weiter geht es dann noch zu den Agaven und Kakteen, die uns sehr gut gefallen. Die vielen verschiedenen Arten hier sind sehr fotogen und interessant. Der begehbare Vogelkäfig und die Abteilung für die Hummingbirds nehmen wir auf dem weiteren Weg noch mit und um 13.00 h sind wir zurück am Auto.

Klick mich und ich werde gross...
Desert Museum
Klick mich und ich werde gross...
Turtle
Klick mich und ich werde gross...
Blühender Cactus
Klick mich und ich werde gross...
Yucca Blüte
Klick mich und ich werde gross...
Mutierter Saguaro
Klick mich und ich werde gross...
Otter

Obwohl Sonntag, haben sich die Besuchermassen gut verteilt und waren nicht störend. Wir fahren über den Gates Pass wieder aus dem Park, essen beim Panda Express etwas und machen uns auf einen Abstecher in eine Mall. Wir müssen etwas fahren, bis wir diese erreichen, liegt sie doch genau entgegengesetzt im Norden der Stadt. Wir bummeln ein wenig, halten uns allerdings nicht allzu lange auf, denn wir wollen noch in den Ostteil des Saguaro NP. Dort treffen wir dann gegen 16.00 h ein, sehen uns den kurzen Film im Visitor Center an und fahren den Loop ab. Mit etlichen Fotopausen brauchen wir dafür auch eine gute Stunde, bis wir die Javelina Picknick Area erreichen und dort ein Stück auf dem Tanque Verde Ridge Trail den Hang hochlaufen, um noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang zu schießen. Es ist gar nicht so einfach, einen geeigneten Standpunkt zu finden. Leider hat es auch heute kaum Wolken, so dass der sunset nicht so spektakulär ausfällt wie gewünscht. Der Westteil des Saguaro ist landschaftlich schöner gelegen, der Ostteil hat aber die größeren Saguaros.

Es ist bereits dunkel, als wir Richtung Downtown aufbrechen und auf dem Weg zum Motel noch bei Macayo Mexikan Kitchen zum Abendessen anhalten. Wir müssen heute nicht warten, können gleich Platz nehmen und werden umgehend bedient. Das Essen schmeckt prima, die Margaritha auch und wir sind satt und zufrieden, als wir heute nicht ganz so spät wie gestern im Motel eintreffen.

Gefahrene Meilen: 97
Übernachtung: Howard Johnson zum Preis von 42,11 $

nach oben
   

Klick mich und ich werde gross... Rattle Snake Klick mich und ich werde gross... Einliegerwohnung Klick mich und ich werde gross... Hummingbird Klick mich und ich werde gross...
Riesen Yucca Blüte Klick mich und ich werde gross... Nestbauer Klick mich und ich werde gross... Bobcat Klick mich und ich werde gross... Quail Klick mich und ich werde gross... Barrel Cactus Klick mich und ich werde gross... Desert Museum Klick mich und ich werde gross... Saguaro NP East Klick mich und ich werde gross... Saguaro Klick mich und ich werde gross... Kaktus Nase Klick mich und ich werde gross... Saguaro NP East Klick mich und ich werde gross... Tucson Klick mich und ich werde gross... Saguaro NP East
 
 

13. Tag - Montag, 6. April

Tucson - Tombstone - Chiricahua NM

Heute verlassen wir Tucson und es zieht uns weiter nach Süden. Wir räumen das Zimmer – war o.k., müssen wir aber nicht noch mal haben – gehen noch mal dürftig frühstücken und drehen bei einem Walmart noch eine Ehrenrunde für Brot und Grillfleisch. Dann geht es auf die I 10 und weiter mit Ziel Tombstone. Ehrlich gestanden, haut uns die Stadt nicht vom Hocker; alles ist natürlich irre kommerziell, es ist kaum was los. Da hat uns Virginia City letztes Frühjahr weitaus mehr gefallen. Natürlich reiht sich auch da ein Souvenirladen an den anderen; aber es war nicht ganz so verkitscht wie hier. Uns hält es hier nicht lange, wir sehen uns noch den Boothill Cemetary an und dann geht es weiter Richtung Chiricahua.

Die Landschaft verändert sich zusehends, jetzt gibt es kaum noch Kakteen, dafür viele dürre Büsche und trockenes Grasland; allerdings kaum Viehzucht. Gegen 13.30 h sind wir im NP und melden uns im Visitor Center auch gleich für morgen für den Shuttle zum Massai Point an. Kein Problem, es sind noch genügend Plätze frei. Dann geht’s zum Bonita Campground, ein nettes Plätzchen für die kommenden zwei Zeltnächte suchen und wir werden auch da ohne Probleme fündig. Wir machen noch Mittagspause, dann trifft auch schon der Campground Host ein und registriert uns. Wir berappen 24 $ für die kommenden zwei Nächte, bauen unsere Hütte auf und starten anschließend zum Trailhead Echo Canyon.

Klick mich und ich werde gross...
Echo Canyon
Klick mich und ich werde gross...
Chiricaua
Klick mich und ich werde gross...
Echo Canyon
Klick mich und ich werde gross...
Echo Canyon
Klick mich und ich werde gross...
Chiricaua
Klick mich und ich werde gross...
geknickt

Auf dem Bergkamm oben pfeift der Wind heftig und kühl; also Jacken anziehen, Rucksack umschnallen und los geht’s. Die ersten knapp 3 km führt der Weg durch das Felslabyrinth aus Rhyolite (geschmolzene Asche) nach unten und die restlichen 2,3 km dann recht gemäßigt wieder zum Ausgangspunkt zurück. Geht man im Windschatten, ist es angenehm warm und wir können die Jacken ausziehen, oben dagegen pfeift es wieder richtig kalt. Bei dem Anblick der Felssäulen entdecken wir unweigerlich Ähnlichkeit mit der sächsischen Schweiz, wenn auch Andy meint, diese sei die Version für „Arme“ – hier gibt es natürlich ungleich viel mehr von den Felssäulen. Yuccas und Agaven wecken unser Interesse, auch in fototechnischer Hinsicht. Wir brauchen nicht mal zwei Stunden für den Hike und sind gegen 16.30 h wieder am Auto. Etwas unschlüssig, was wir nun weiter unternehmen wollen, fahren wir noch mal runter ins Visitorcenter, das allerdings schon um 16.30 h seine Pforten schließt.

Zurück zum Campground, Zelt einrichten und so langsam mal Wasser fürs Abendessen aufsetzen. Mittlerweile füllt sich der Campground und wir bekommen noch einen Nachbarn. Das Mountainhouse Chili Mac Beef schmeckt uns und dann geht es noch mal hoch zum Massai Point für ein paar Sonnenuntergangsbilder. Das Abendprogramm beschränkt sich heute auf ein Bier und Tippen des Reiseberichts im Auto; Feuer ist nur im Grill erlaubt, es gibt keinen firepit und darauf haben wir jetzt keine so rechte Lust.

Klick mich und ich werde gross...
Abendglühn
Klick mich und ich werde gross...
Sunset
Klick mich und ich werde gross...
Sunset

Morgen werden wir um 8.30 h vom Shuttle abgeholt. Mal sehen, wie kalt die Nacht wird.

Gefahrene Meilen: 194
Übernachtung: Bonita Campground, 12 $
Gelaufen: 5,3 km Echo-Canyon Loop

nach oben
   

Klick mich und ich werde gross... Tombstone Courthouse Klick mich und ich werde gross... OK Corral Klick mich und ich werde gross... Tombstone Klick mich und ich werde gross... Elke in Gesellschaft Klick mich und ich werde gross... Boothill
Klick mich und ich werde gross...
Echo Canyon Klick mich und ich werde gross...
Alligator Pine Klick mich und ich werde gross...
Riesen Klick mich und ich werde gross... Lizard Klick mich und ich werde gross... Agave Klick mich und ich werde gross... Camp
 
 

14. Tag - Dienstag, 7. April

Chiricahua NM

Die Nacht war mit ca. 12 °C im Zelt ganz angenehm; draußen hat es 5 °C weniger. Es ist bereits hell, als Elke das erste mal munter wird; da ist es 5.30 h und noch genügend Zeit, sich noch mal umzudrehen. Eine Stunde später werden schon die ersten Nachbarn wach und nicht viel später, stehen auch wir auf. Wasser für Kaffee und Frühstück aufsetzen und als bereits das Brot auf dem Tisch steht und Elke einen Moment nicht aufpasst, machen sich schon ein paar Vögel darüber her. Elke kann die Scheibe gerade noch retten. Wir können den Tag in aller Ruhe angehen lassen, den Rucksack packen, noch abspülen und um 8.30 h werden wir püntklich vom Shuttle abgeholt. Der Kleinbus ist fast voll und wir haben Mühe, uns auf eine der hinteren Bänke durchzuquetschen. Noch zwei weitere Hiker werden aufgesammelt und wir fahren hoch zum Trailhead Echo Canyon und schließlich Massai Point wo wir starten. Die Fahrt ist kurzweilig, können wir doch einem Gespräch vor uns lauschen und erfahren etwas, was auch für uns von Interesse ist. Wenn wir Glück haben, können wir das in die Tat umsetzen, dazu aber später.

Mit einer Familie aus Berlin und noch zwei weiteren Wanderern beginnen wir die rund 14,4 km lange Tour, via Edd Riggs Trail und Mushroom Rock Trail zum Inspiration Point. Es geht immer wieder bergab und dann wieder bergauf; so bleiben wir lange Zeit wohl auf der gleichen Höhe. Weiter am Big Balanced Rock zum Heart of Rocks Loop, der das Highlight dieser Tour ist. Hier machen wir auch Mittag, mit einem herrlichen Blick ins Tal. Auf dem Sarah Deming Trail geht es dann stetig bergab und der Weg ist teilweise mit sehr losem Gestein durchsetzt; weshalb man die Augen auch mehr auf dem Weg als auf die Umgebung gerichtet hat. Hier ist es nun nicht mehr so spektakulär mit dem Weg, der dann auch bald im Wald verschwindet und nurmehr wenig Ausblick bietet.

Um 14.30 h sind wir am Visitor Center, wo Elke noch eine Ansichtskarte kauft und sich nach den Gravelroads durch den Pinery Canyon bzw. via Apache Pass erkundigt. Wir sind noch nicht schlüssig, wie wir morgen weiterfahren wollen; Fort Bowie wollen wir eventuell noch mitnehmen. Nun aber geht es das letzte Stück durch Wald zurück zum Campground und dort machen wir uns erst mal frisch; die Solarshower hat warmes Wasser. Während Elke sich etwas ausruht, wirft Andy allmählich den Grill an und wir können gut eine Stunde später unsere Steaks verspeisen. Dann noch mal hoch zum Massai Point; Andy mosert schon, dass das heute wohl nicht besonderes mit Sunset werden wird, doch es kommt viel besser, als erwartet. Uns wird ein Abendrot geboten, dass sich sehen lassen kann und wir stehen andächtig da, und genießen den Anblick. Bis um kurz vor halb acht, glüht der Himmel und während wir die letzten Fotos schießen, haben wir auch noch einen netten Gesprächspartner. Zwei Guys, die ebenso begeistert von diesem Schauspiel sind, erzählen uns von ihren Touren; dass sie beide jedes Jahr um diese Zeit unterwegs sind, auch im Death Valley und es dort so viele Canyons zu entdecken gibt. Nach dieser kurzweiligen Unterhaltung geht es dann retour zu unserem Zelt, Andy wirft noch ein Feuer an, Elke tippt Bericht und wir beide sind glücklich, über den heutigen ereignisreichen Tag.

Klick mich und ich werde gross...
Chiricaua glowing
Klick mich und ich werde gross...
Masai Point
Klick mich und ich werde gross...
Masai Point

Gefahrene Meilen: 12
Übernachtung: Bonita Campground 12 $
Gelaufen: ca. 14,4 km

nach oben
   

Klick mich und ich werde gross... Cairns Klick mich und ich werde gross... Chiricaua Klick mich und ich werde gross... Chiricaua Klick mich und ich werde gross... Heart of Rocks Klick mich und ich werde gross... Heart of Rocks Klick mich und ich werde gross... Duck on a Rock Klick mich und ich werde gross... Lizard Klick mich und ich werde gross... Chiricaua