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USA Spring 2008 Die Tourguide Tour - (Mit einem Greenhorn unterwegs im Südwesten) Eine Reise durch die Staaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah mit unserem Freund Robby. 21 Tage vom 19. April bis zum 10. Mai 2008. Auf dieser interaktiven Karte
ist der Routenverlauf der 2. Woche dargestellt.
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8. Tag - Samstag, 26. April Death Valley - Primm Um kurz vor 6.00 h ist Sonnenaufgang und wir sind schon
wach. Während Elke sich um's Sieben-Sachen-Zusammenfinden macht und
herumräumt, ist Andy mit der Kamera vor der Tür. Ziemlich flott
haben wir das Auto wieder beladen und machen uns auf den Weg zur Registration,
wo es Kaffee gibt. Unser Frühstück nehmen wir recht spartanisch
auf der Bank vor dem Dining Room ein - die Sonne scheint, die Vögel
zwitschern und es scheint wieder ein sehr warmer und sonniger Tag zu werden.
Kurze Zeit später sitzen wir im Auto und fahren zu den Pupfishes
im Saltwatercreek. Für Andy und Elke der erste Stopp dort und die
kleinen Überlebenskünstler im Salzwasser bekommen wir auch zu
sehen.
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Primm - Grand Canyon Heute können wir uns in der Frühe etwas Zeit lassen
und stehen erst gegen 7.00 h auf. Frühstück gibt es "selfmade"
auf dem Zimmer und mit einem Becher Kaffee von Starbucks von der Tanke
nebenan machen wir uns auf den Weg Richtung Grand Canyon. Elke fährt
heute und die Herren lassen sich kutschieren. Auf der Interstate geht
es gen Süden bis zum Abzweig nach Laughlin und dort kommen uns Scharen
von Motorrädern entgegen. Wie sich kurze Zeit später per Radio
ermitteln lässt, war an diesem Wochenende der River Run, wo sich
zig motorisierte Zweiradfahrer eingefunden haben. Ob es sich dabei lediglich
um ein Treffen von Gleichgesinnten handelt, oder ob es eine Art Messe
oder Festival ist, konnten wir leider nicht ermitteln. Gute Nacht! Gefahren: 320 Meilen
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Grand Canyon Bereits um 5.15 h kündigt Andys Handy das Ende der
Nacht an, auch wenn es draußen noch dunkel ist. Wir bekommen noch
eine Viertelstunde Gnadenfrist, ehe Andy uns erbarmungslos aus den Betten
wirft. Elke und Robby haben schlecht geschlafen, nützt aber nix,
wir müssen los. Da unsere Rucksäcke bereits marschfertig sind,
geht das morgendliche Procedere ziemlich schnell. Ein schnelles Frühstück,
da es keine Kaffeemaschine gibt, müssen wir uns mit Wasser und kaltem
Tee begnügen und dann starten wir kurz nach 6.00 h zum Bright Angel
Trailhead. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, jetzt nur noch die Wanderstöcke
auf die richtige Länge bringen, was mit klammen Fingern bei knapp
unter 0 °C (gefühlte Temperatur - 10 °C) nicht so einfach
ist. Noch ein Foto für die vorher-nachher-Doku direkt am Trailhead
und es kann losgehen. Gefahrene Meilen: 270 |
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Grand Canyon - Page Heute lassen wir es etwas gemütlicher angehen; wir
stehen erst kurz vor 7.00 h auf, doch ohweh, keiner kann normal gehen,
alle haben Schmerzen in den Waden vom bergabgehen. Trotzdem sind wir bereits
eine knappe halbe Stunde später "on the road again". Da wir noch zu früh zum Einchecken dran sind, es im Motel keine Laundry gibt, geht es noch zum Wäschewaschen. Wir haben Glück, dass noch zwei Maschinen frei sind - es herrscht Hochbetrieb. Hier gibt es tatsächlich Wäschetrommeln und nicht nur diese Toplader-Rührgeräte und das "water" ist nicht nur vermeintlich "hot". Beim Befüllen der zweiten Maschine begeht Elke den Fehler, vor dem Schließen der Türe das Geld einzuwerfen; die Maschine schluckt die Münzen, fehlt nur noch dass sie rülpst und sich zurücklehnt. Die Lady an der Kasse ist sehr hilfsbereit und legt nochmal 3 $ nach, damit sich das Ding rührt. Eine gute halbe Stunde später ist alles sauber, kommt noch für einige Minuten in den Trockner und gegen 15.00 h geht es mit halbfeuchter Wäsche, da Münzmangel, ins Motel Wir dekorieren unser Zimmer mit der Wäsche und machen uns auch sogleich auf den Weg zum Alstrom Point. Andy fährt und Elke liest die Beschreibung, mit der wir gut klar
kommen und die richtigen Abzweige finden. Gegen 17.00 h treffen wir nach
den letzten ruppigen Steinplatten wohlbehalten dort ein und lassen die
Aussicht auf uns wirken. Wir sind nicht allein, ein deutsches Pärchen,
wie wir später erfahren aus Frankfrut, hat sich hier zum Sunset nieder
gelassen. Unweigerlich kommen wir ins Gespräch und zwischen Fotos
schießen und kurzweiliger Unterhaltung vergeht die Zeit wie im Flug.
Da es ziemlich diesig ist, werden die Bilder nicht ganz so wie gewünscht
und wir brechen früher auf als geplant. Robby, der durchs Gelände
streift und berichtet, er habe eine Schlange, zusammengerollt wie eine
Nussschnecke, gesehen wird aufgesammelt und wir treten den Rückweg
an. Von der untergehenden Sonne können wir noch das ein oder andere
Foto machen und sind dann bereits wieder auf Teer, als das Tageslicht
schon fast verschwunden ist. Gefahren: 220 Meilen |
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Page Die Nacht war warm, trotz offenem Fenster und vor allem
kurz, da es gestern mit allerlei organisatorischem Kram doch ziemlich
spät geworden ist. Um kurz vor 7.00 h sind wir beim Frühstück
in der Lobby, wo um diese Zeit schon der Bär steppt. Wir halten uns
nicht lange auf, spendieren unserem treuen Gefährt bei der Maverick
ein Frühstück und machen uns auf in Richtung Kayenta. Die Strecke
dorthin gehört nicht zu den besonders reizvollsten, aber mit angeregter
Unterhaltung packen wir auch das. Kurz vor Kayenta tobt ein Sandsturm,
es sieht aus, als hätte es dichten Nebel. Ab und an rütteln
heftige Böen am Auto und für's Monument Valley sind das nicht
die besten Voraussetzungen. Wir fahren bis kurz vors Kassenhäuschen,
wagen uns aus dem Auto und entscheiden schweren Herzens, nicht in den
Park zu fahren. Auf Sandstrahlen haben wir keine so rechte Lust und bei
solchen Verhältnissen ist die Aussicht auf brauchbare Fotos mehr
als gering. Gefahren: 394 Meilen |
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Page Um kurz nach 5.00 h wird Elke wach, weil im Nebenzimmer
heftig gelärmt wird. Gestern Abend schon haben sich unsere japanischen
Nachbarn sehr lautstark bemerkbar gemacht und auch zu später Stunde
die Lautstärke nicht gedrosselt. Nicht zum ersten Mal fallen diese
Truppen sehr unangenehm auf. So wie es aussieht, ziehen sie ab - der Bus
vor unserem Fenster läuft sich schon seit geraumer Zeit warm. Nochmal
umdrehen, bevor um 6.30 h auch bei uns die Nacht vorüber ist. Kurz
zum Frühstück, unsere Tagesausrüstung geschnappt und um
7.30 h sitzen wir im Auto mit Ziel Richtung White Pocket. Gefahren: 154 Meilen |
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Page - Bryce Canyon Der Wecker bzw. Andy holt uns wie in den letzten Tagen um
halb sieben aus den Federn und wir machen uns fertig und packen zusammen.
Noch kurz auf ein Frühstück in die Lobby und als wir im Auto
sitzen, bekommt Elke ein Geburtstagsständchen gesungen. Robby wollte
im Motel eine Kerze ordern, doch wer wie ein potentieller Brandstifter
aussieht
... Gefahren: 118 Meilen
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