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USA 2007 Auf Backroads und Byways durch Colorful Colorado und darüber hinaus Eine Reise durch die Staaten Colorado, Utah und New Mexico zu bekannten und weniger bekannten Orten, 30 Tage vom 11. September bis zum 11. Oktober 2007.
Auf dieser interaktiven Karte
ist der Routenverlauf der 4. Woche dargestellt.
Google-Maps-Creator by Ulrich Küster Weitere Bilder sind in der Bildergalerie zu finden.
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22. Tag - Dienstag 2. Oktober Grants - El Malpais - Socorro Um 7.30 h scypen wir mit der Family, um einen kurzen Lagebericht
abzugeben. Zu Hause ist alles o.k., bei uns natürlich auch. Wir packen,
gehen frühstücken - diesmal nicht so feudal wie in Farmington
und machen uns auf den Weg ins El Malpais. Wir fahren erst die 117 gen
Süden, doch die Ranger Station hat geschlossen und auf der Map sehen
wir, dass es hier eigentlich nicht viel zu erkunden gibt. Wir entschließen
uns dennoch erst mal hier zu bleiben und sehen uns den Sandstone-Overlook
an, dann geht es weiter runter zum La Ventana Natural-Arch, der leider
kaum vom kurzen Weg dorthin zu fotografieren ist. Gefahrene Meilen: 279 Dropoff Dropoff: |
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Socorro - White Sands - Alamogordo Heute lassen wir es gemütlich angehen. Um 8.00 h stehen
wir auf und gehen in die Lobby zum Frühstück. Dort sind zwei
ältere Leutchen, beide mit Gehwagen und kommen nicht damit klar,
sich einen Toast zu machen, ohne umzukippen. Wir sind behilflich, keine
Frage - "Toast with butter" frage ich und erhalte von dem Herrn
in grüner John Deere-Hose ein augenzwinkerndes "thank you honey".
Vielleicht würde er mir, könnte er noch ohne Gehwagen auskommen,
auch den Rücken tätscheln
. Zuzutrauen wäre es ihm.
Auch seiner Frau wird geholfen - sie verlangt nach Kaffee, allerdings
muss erst noch die Bohne durchgeschossen werden. Der Receptionist hat
momentan alle Hände voll zu tun, so dass er nicht zum Auffüllen
der Becher kommt - macht eh' nix, der Kaffee läuft immer noch. Ein
wenig Small Talk mit den älteren Leutchen, bei dem wir in Kürze
das Wesentliche über die beiden erfahren, die Lady bekommt noch ihren
Kaffee, dann brechen wir auf. Gefahrene Meilen: 195 |
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24. Tag - Donnerstag 4. Oktober Alamogordo - Albuquerque Um 8.00 h heißt es endlich raus aus den Federn und
da das Auto fast vor der Türe steht, geht das Beladen flott und wir
gehen in die Lobby frühstücken. Auch da brauchen wir nicht lange
und es geht wieder retour, dieselbe Strecke, die wir gestern gekommen
sind. Nun könnte man meinen, haben wir ja alles schon gesehen - doch
die Landschaft und die vielen Dinge, die es am Wegesrand immer wieder
zu entdecken gibt, sprechen eine andere Sprache. Ab Carizozzo achte ich
verstärkt auf die Fahrbahn und heute kreuzt nicht nur eine Tarantel
die Straße, es sind etliche und Andreas muss ein paar Mal anhalten,
weil ich die aus der Nähe sehen muss. Mich faszinieren diese Tiere,
während andere sich ekeln. Zwei Exemplare bekomme ich aufs Bild und
weiter geht es zur Interstate nach Westen. Gefahrene Meilen: 275 |
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Albuquerque - Kasha Katuwe - Bandelier - Santa Fe Die Zugmaschine, die gestern direkt vor unserem Motelfenster
geparkt hatte, hat uns wieder Erwarten nicht zu unsittlicher Zeit am Morgen
aus den Federn geworfen. Um 8.00 h ist der Truck losgetuckert, nicht mal
auffallend laut. Dennoch höchste Zeit für uns aufzustehen. Das
Frühstück ist nicht sonderlich und wir können kurze Zeit
später starten. Gefahrene Meilen: 188
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Santa Fe - Great Sand Dunes - Alamosa Der Tag beginnt mit Sonnenschein und einem heftigen und
kühlen Wind. Nach dem Frühstück geht es nochmal in die
Old Town von Santa Fe, um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen. Wir
parken im Zentrum für 1 $ die Stunde und es ist noch zu früh,
als dass Geschäfte geöffnet haben und geschäftiges Treiben
herrschen würde. So schlendern wir gemütlich zur Kirche, die
Franz von Assisi geweiht und bereits um 1610 errichtet wurde. Heute erstrahlt
die Kirche natürlich in einem ganz anderen Glanz und sie ist wirklich
sehenswert. Weiter geht es durch die Straßen und wenn man ein wenig
näher hinsieht, dann haben viele Häuser einen schönen Innenhof.
Einer davon ist wunderbar bewachsen und auch von der Veranda des oberen
Stockwerks eines Seitengebäudes ranken jede Menge farbenfroher Blumen.
Die Geschäfte haben allerlei Kunstgewerbe und das auch zu gesalzenen
Preisen. Es ist nicht zu übersehen, dass hier eine Vielzahl an Künstlern
leben, die ihre vielfältigen Ideen in Form und Farbe umsetzen. Wir
machen noch einen Abstecher zur Plaza und dann auch schon bald wieder
retour zum Auto. Wir suchen noch das älteste Gebäude und eine
Kirche, die wir allerdings anhand des schmählichen Stadtplans unserer
New Mexico Routenkarte nicht finden können. Santa Fe ist auf jeden
Fall einen Abstecher wert, für Anhänger des Adobe-Stils ein
absolutes Muss. Es gibt hier noch einige Museen, wie z. B. das Indian
Art Museum direkt gegenüber der Kirche oder das über Georgia
O'Keefe, dafür reicht uns aber wieder mal die Zeit nicht aus. Gefahrene Meilen: 234 |
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Alamosa - Saguache - Canon City - Colorado Springs Da unser Programm heute sehr überschaubar und hauptsächlich
mit Fahren gefüllt ist, haben wir es am Morgen nicht eilig. Frühstück
und es geht los, wir tanken noch voll in Monte Vista und es geht auf der
285 bis zur Junction, wo wir nach rechts Richtung Saguache abbiegen. Diese
kleine Städtchen in den Bergen wurde in einer Reisedoku über
USA erwähnt und da der Umweg nicht groß ist, wollen wir uns
das doch selbst mal ansehen. Es geht schnurgerade durch Weideland und
vermutlich riesige Kartoffeläcker - es kommen uns jedenfalls zwei
Trucks voll beladen mit Kartoffeln entgegen. Auf einem Stromleitungsmasten
entdeckt Andy während der Fahrt einen sehr großen Adler und
ich möchte den auch aus der Nähe sehen. Wir machen einen Dreher
und es geht ein kurzes Stück zurück. Das ist ein wirklich großes
Exemplar und als wir anhalten und ich gerade zum Fotografieren ansetzen
will, wird es dem Vogel unangenehm und er erhebt sich majestätisch
in die Lüfte, um etwas weiter vorne erneut auf einem Masten Platz
zu nehmen. Wir fahren auch noch dorthin, aber auch Andy hat keine Chance,
das Tier aufs Bild zu bekommen. Sehr schade, der war wirklich was Besonderes. Gefahrene Meilen: 234 |
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Colorado Springs - Garden of the gods - Calhan Paint Mine - Castle Rock Um 7.30 h klingelt Andys Handy Sturm und wir sind wach.
Wir wollten heute eh etwas früher los, um uns den Garden of the Gods
vorzuknöpfen. Also nix wie los und nach dem Frühstück in
der Lobby starten wir. Nicht ohne aber noch einen Blick auf die im Rasen
direkt beim Motel grasenden Häschen geworfen zu haben. Gefahrene Meilen: 144 |
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Castle Rock - Roxborough Park - Denver Die Nacht war nicht erholsam; es war viel zu warm im Zimmer,
obwohl wir das Fenster geöffnet hatten. Ich träume wirres Zeug
und ziemlich früh morgens hupt der erste Zug und es fühlt sich
an, als fährt er geradewegs durchs Zimmer. Nebenan ist in der Autowerkstatt
bereits reger Betrieb und von der Straße kommt auch jede Menge Lärm.
Es ist nach 7.00 h als ich aufstehe und noch den Bericht vom gestrigen
Tag fertig tippe. Derweil wird auch Andy wach und er holt uns Frühstück
aus der Lobby. Ich bin heute recht wählerisch und möchte selbst
sehen, was es gibt und marschiere nochmal los. Gefahrene Meilen: 76 |
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30. Tag - Mittwoch 10. Oktober Denver - München Unser letzter (halber) Tag in Denver hat begonnen. Wir gehen
zum Früstück in die Lobby und es gibt keinen Kaffee, da beim
Versuch einen zu brühen, alles auf dem Boden gelandet ist und dort
nun Berge von Handtüchern liegen, um die Überschwemmung einzudämmen.
Ein älterer Herr versucht sich mit der Mikrowelle einen Kakao zu
machen, doch auch das endet in einem Desaster. Als er die Tür öffnet,
schwimmt die Mikrowelle mit übergekochter Milch, doch für die
Reinigung derselben, erklärt er sich nicht zuständig. Mein Wunsch
nach einem Tee hat sich somit erledigt. Auch egal, es gibt O-Saft und
wir halten uns daher auch nicht lange. Die Koffer ins Auto gehievt und
los geht's nach Downtown. Am frühen Morgen des 11. Oktober erreichen wir wohlbehalten den
Frankfurter Flughafen und dort trifft uns wegen der Unfreundlichkeit,
dem Chaos beim Einchecken und dem Gedränge fast der Schlag - willkommen
zu Hause. Auf den Anschlussflug nach München müssen wir nicht
allzu lange warten, da die Einreise wegen der super genauen Inspektion
von Andys Laptop ewig dauert und zwischendurch auch noch ein neuer Bildschirm
für den Scanner aufgebaut wird - ein Chaos, das fast unglaublich
ist. Gegen Mittag sind wir in München, wo wir von Erhard bereits
erwartet werden und der Transfer nach Hause verläuft problemlos und
wir können bereits unsere Eindrücke und Erlebnisse an den Mann
bringen. Andys Fazit: Elkes Fazit: Gesamt gefahrene: 5046 mi / 8073 km nach oben |