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USA 2007 Auf Backroads und Byways durch Colorful Colorado und darüber hinaus Eine Reise durch die Staaten Colorado, Utah und New Mexico zu bekannten und weniger bekannten Orten, 30 Tage vom 11. September bis zum 11. Oktober 2007. Auf dieser interaktiven Karte
ist der Routenverlauf der 2. Woche dargestellt.
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8. Tag - Dienstag 18. September Gunnison - Crested Butte - Kebler Pass - Carbondale Es ist bereits 7.15 h als wir wach werden. Der Himmel ist
noch komplett wolkenverhangen und von den gut vorhergesagten Bedingungen
für heute ist noch nichts zu bemerken. Das Frühstück ist
reichhaltig und lecker und gut gestärkt geht es dann auch schon Richtung
Crested Butte. Auf dem Weg dorthin gibt es herrlich leuchtende Espen,
doch leider fehlt für die Leuchtkraft noch Sonne.
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9. Tag - Mittwoch 19. September Carbondale - Aspen - Crystal Mill - Carbondale Die Nacht war wie erwartet kalt, aber nicht so schlimm wie in Wheeler. Der Verkehr auf der 133, an der auch der Campingplatz liegt, ging bis nach 23.00 h, dann erst wurde es ruhiger. Unsere Nachbarn haben gestern noch ein Lagerfeuer entfacht und uns eingeräuchert, was auch nicht gerade zum schnellen Einschlafen geführt hat. Irgendwann vor Mitternacht musste ich nochmal raus und dabei habe ich wieder über den grandiosen Sternenhimmel gestaunt, der sich mir geboten hat. Vor lauter Begeisterung habe ich dabei die wohl einzige Wasserpfütze auf dem Platz übersehen und bin da natürlich hinein getreten. Somit war die Nacht kurz und um 5.00 h morgens klingelt uns Andys Wecker aus dem Schlaf, wir schlüpfen in die eisig kalten Klamotten und waschen uns noch. Dann geht es auch schon los Richtung Aspen. Wir wollen zum Sonnenaufgang bei den Maroon Bells sein und der ist bereits um 6.50 h. So früh morgens durch die Nacht zu fahren ist ganz schön anstrengend; wir könnten gut und gerne noch eine Mütze voll Schlaf brauchen, doch dann würden wir ja auch was verpassen. Um 6.00 h erreichen wir Aspen und finden auch gleich die Beschilderung zu den Maroon Bells, die wir dann auch gegen 6.30 erreichen. Vor 8.00 Uhr und nach 19.00 h kann man kostenlos in den Park fahren; ansonsten sind 10 $ Eintritt zu entrichten. Es beginnt schon zu dämmern und wir sind dort nicht die Einzigen;
jede Menge Fotografen haben sich bereits am Ufer des Sees für den
besten Spot postiert. Wir mischen uns unters Volk und harren der Dinge
die da kommen. Es ist eisig kalt; Temperatur unter 0°C, gefühlt
jedoch - 10°C. Da kommt die lange Unterwäsche gerade richtig,
um Schlimmeres zu verhindern. Der Maroonlake ist glatt und so spiegeln
sich der Maroon Peak darin. Es ist kein Wölkchen am Himmel, also
beste Bedingungen. Und dann klettert allmählich die Sonne immer höher
und beleuchtet den ersten Gipfel - grandios, wie dieser zu leuchten beginnt
und so nach und nach wird die Gipfelkette beleuchtet. Jeder steht andächtig
da und bestaunt die Szenerie. Der Name rührt von dem Kristallähnlichen Quartz, den man entlang des Creek entdeckt hatte. Der Weg von Crested Butte nach Crystal via Schofield Pass war seit jeher anstrengend und beschwerlich. Der ungwegsame Trail machte es unmöglich, etwas nach oder aus Crystal zu transportieren. Letztendlich wurde ein Weg errichtet, der Crystal mit Carbondale verband. Etwa um 1885 zählte Crystal 500 Einwohner. Auch hier wurde eine Zeitung gedruckt, es gab einen General Store, etliche Wohnhäuser, einige Saloons und den Crystal Club, der den Männern vorbehalten war. Das Gebäude ist bis heute erhalten geblieben. Die Lead King war die Hauptmine der Region und förderte bis ins Jahr 1913. Silber aus der Black Queen Mine wurde im Jahr 1893 auf der Chicagoer Weltausstellung präsentiert. Crystal überlebte den Silver Crash im Jahr 1893, da neben Gold und Silber auch Kupfer, Blei und Zink gefördert wurde. Die Crystal Mill, die zur Stromerzeugung diente, ist noch gut erhalten und thront auf einem Felsvorsprung direkt am Wasserfall. Wir machen jede Menge Fotos und sind froh, das Ziel erreicht zu haben. Schließlich müssen wir uns an den anstrengenden Aufstieg aufmachen. Um 17.00 h sind wir wieder am Auto und löschen erst mal unseren Durst. Als wir gut eine Stunde später wieder im Tal in Marble ankommen schicke ich einen Dank nach oben, dass wir wohlbehalten, ohne platten Reifen wieder Teer unter den Rädern haben. Zum Abendessen geht es ein letztes Mal nach Carbondale in den Diner und danach zum Campground. Die Nacht scheint heute nicht ganz so kalt zu werden wie gestern. Was für ein langer, ereignisreicher und eindrucksvoller Tag! Gefahren: 168 Meilen |
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10. Tag - Donnerstag 20. September Carbondale - Grand Mesa - Grand Junction Es ist bereits nach 8.00 h als wir aus dem Zelt kriechen.
Es ist doch ziemlich kalt (was sonst) und während Andy das Frühstück
herrichtet, rolle ich schon mal Schlafsäcke und Isomatten zusammen
und räume das Zelt. Es ist bewölkt und die Sonne nicht in Sicht.
Die bräuchten wir jetzt allerdings dringend, um das Zelt trocken
zu bekommen. Das Überzelt ist feucht vom Kondenswasser und die Unterlegmatte
auch. Schließlich packen wir um 9.00 h das Zelt eben nass ein; wir
wollen mit unserem Programm fortfahren. Gefahrene Meilen: 270 |
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11. Tag - Freitag 21. September Grand Junction - Rattle Snake Canyon - Fruita In den Best Western-Betten haben wir so gut und fest geschlafen,
dass es bereits nach 8.00h ist, als wir aufstehen. Obwohl das Motel mitten
in der Stadt liegt, hatten wir ein Zimmer nach hinten raus und es war
sehr ruhig. Im Office gibt es eine reichhaltige Frühstücksauswahl
und wir nehmen unser Tablett mit nach draußen, wo Tische, Stühle
und Sonnenschirme bereit stehen. Es ist angenehm warm in der Sonne und
an die Umstellung von knapp über 0 °C am morgen auf jetzt fast
18 °C müssen wir uns erst gewöhnen, auch dass nun kurze
Hose und Sandalen angesagt sind und die warmen Jacken erst mal im Kofferraum
verstaut werden können. Noch kurz zum Safeway für billig tanken
und dann geht es via Colorado National Monument (CNM) zum Rattlesnake
Canyon (RSC). Gefahrene Meilen: 86 |
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12. Tag - Samstag 22. September Fruita - Colorado Nat´l Monument - Green River
Gefahrene Meilen: 139 |
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13. Tag - Sonntag 23. September Green River - San Rafael Swell - The Wedge Mitten in der Nacht fängt es wieder stark an zu regnen,
da das Fenster noch einen Spalt geöffnet ist schließen wir
es und legen ein Handtuch auf die schon feuchte Stelle. Dabei stelle ich
fest, dass es an mehreren Stellen über dem Fenster herein regnet,
ein richtiger Wasserstrahl ergießt sich ins Zimmer. Wir legen noch
2 Handtücher dazu und schlafen weiter. Gefahrene Meilen: 163 |