USA 2006
Trails & More auf dem Colorado Plateau
Eine Reise durch die Staaten Nevada, Arizona, Utah und
Californien zu bekannten und weniger bekannten Orten, 29 Tage vom 19.
September bis zum 19. Oktober 2006.
4. Woche
22. Tag - Dienstag 10. Oktober
Mesquite - Las Vegas
Das Zimmer war zwar sehr schön, aber man konnte kein
Fenster öffnen und so mussten wir die Klima über Nacht laufen
lassen, was nicht so toll ist. Am Morgen ist es leicht bewölkt,
nun gut, das spielt heute keine Rolle. Wir gehen zur Lobby vor und frühstücken
erst mal und tanken noch auf.
Nach einer Stunde fahren wir über den Apex Summit und blicken ins
Tal, vor uns liegt Sin City. Wir haben Glück und es gibt keinen
Stau auf der I-15. Zielgenau wird das Outlet Center am Flughafen angesteuert.
Da wir das noch nicht kennen, soll das auch nur zum Erkunden und nicht
zum Shoppen sein. Wir brauchen trotzdem 5 Stunden dazu (Mittagspause
eingeschlossen), ganz "Ohne" sind wir allerdings auch hier
nicht raus, es handelt sich aber nur um Kleinigkeiten, obwohl wir jede
Menge gefunden hätten.
Nun fahren wir nur ein kurzes Stück weiter und stehen
vorm Bass Pro Shop, hier nehme ich diesmal den Foto mit, denn das was
da drin zu sehen ist, ist für einen Outdoorladen nicht normal.
Es gibt Alles was man sich zum Thema Outdoor denken kann und er hat
dazu noch eine Riesenauswahl, leider ist es nicht unbedingt immer günstig.
Nur die Clearance Artikel und ein paar Sachen von der Hausmarke, Redhead,
können günstig erstanden werden. Wir gehen durchs ganze Haus,
was schon viel Spass macht, kaufen tun wir dann nur eine wasserdichte
Boatbag, für unsere nächste Kajaktour.


So nun steht noch ein Einkauf für die nächsten
Tage beim Super Wally an, dazu fahren wir zu unserem Standard-Wally
an der 215. Der Feierabendverkehr ist schon im vollen Gang und so geht
es nicht ganz so schnell. Es dämmert schon als wir wieder vom Parkplatz
rollen und unser Ziel ist jetzt die Koval Lane. Das Problem daran ist,
dass diese Strasse keine durchgehende ist und nur von bestimmten Strassen
angefahren werden kann. Wir wissen wo sie ungefähr ist, aber verpassen
die richtige Zufahrt und müssen so einen großen Bogen über
die I-15 und wieder zurück machen, aber dann stehen wir perfekt
im Parkhaus und betreten das Ellis Island.
Da wir noch 30 Minuten auf unseren Tisch warten müssen, stecke
ich doch gleich mal einen Schein in einen Slot Automaten. Die Gewinne
halten sich in Grenzen und die Credits werden, wie gewohnt immer weniger,
ich lasse mich wieder auszahlen und wechsle ein paar Slots weiter und
fange dort von Neuem an zu spielen. Dann lasse ich auch Elke mal ihr
Glück versuchen, da es bei mir heute nicht so klappt und sie hat
auch etwas Glück. Nun wechselt sie an einen anderen Slot und macht
erst einen kleinen Gewinn und dann den Riesentreffer, sie gewinnt 360
Credits, Wow. Natürlich lassen wir uns auszahlen und es hört
nicht mehr auf zu klimpern, das erregt natürlich die Aufmerksamkeit
anderer Leute. Wir können auch unsere Bierbestellung aufgeben und
es klimpert immer noch. So ist aus dem Dollar jetzt ein 20 Dollarschein
geworden, klasse. Elke ist jetzt natürlich im Fieber und schiebt
noch mal einen Dollar an einem anderen Slot nach, aber der ist sehr
schnell weg. Wir bekommen unser Bier und stoßen auf den Gewinn
an, dann wird auch unsere Nummer aufgerufen und wir bekommen einen Tisch.
Dass das 4,99 Special nicht auf der Karte steht wissen wir und so bestellen
wir dieses 2x und später noch ein Amber aus der Hausbrauerei dazu.
Die Steaks hier sind wirklich super, obwohl so günstig und das
Bier auch, also auf jeden Fall zu empfehlen, die BBQ Ribs sind auch
sehr günstig, aber dazu müssen wir wohl ein anderes Mal wieder
kommen.
Wir haben im Best Western Parkview Inn reserviert, weil
wegen dem gestrigen Feiertag keine Specials in den Hotels verfügbar
waren und so machen wir uns auf die Suche. Eigentlich leicht zu finden,
da es am Las Vegas Blvd liegt, aber auf der Nordseite, also bei Downton.
Nach der Brücke, die unter dem Highway 95 durchgeht, sehen wir
auch schon das Schild und checken ein.
Gefahren: 120 mi
Übernachtung: Las Vegas - BW 59$
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23. Tag - Mittwoch 11. Oktober
Las Vegas - Primm
Wir stehen um 7:30 Uhr auf und frühstücken wie
gewöhnlich, hinterher räumen wir das Auto ein und ich fülle
noch die Solar Shower voll. Dann fahren wir durch Downtown und tanken
noch günstig für 2,45 $ voll, allerdings muss man hier vorher
einen Betrag von der Kreditkarte abbuchen lassen, der nicht getankte
Rest wird dann wieder zurück gebucht. Elke schaut noch im Walgreens
gegenüber nach Pflaster und ich hole bei einer Wells Fargo Bank
Bares. Ich gebe mal 800 $ ein und erhalte diese auch, dank Postbank
Sparcard ohne Gebühren.
Dann fahren wir auf die I-15 und stehen im Stau, es geht nur langsam
weiter, nach dem Abzweig der 215 ist freie Fahrt und wir sehen auch
hier draußen neue Hotels im Bau. Die Fahrt ist ja nicht weit,
wir erreichen Primm und sind bereits in Californien.
Nach
ein paar Meilen verlassen wir die Interstate und fahren in die Mojave
Preserve. Hier wachsen viele Joshua Trees und der erste Ort den
wir erreichen, ist Cima. Nun den Platz einen Ort zu nennen ist übertrieben.
Eigentlich wohnen hier vielleicht noch ein Hand voll Menschen, aber
es hat ein Post Office und da gehen wir nun rein. Eine alte Frau begrüßt
uns und ich werde endlich meine Anträge für Mileage
plus Mileage plus:
Fielflieger Programm von United Airlines los, auch Briefmarken
kaufen wir hier noch, es dauert zwar alles etwas länger,
aber
hier hat man auf jeden Fall Zeit. Wie wir später erfahren wird
das Postoffice geschlossen, wenn die Frau in Rente geht und das wäre
jetzt wohl an der Zeit, wie uns später die Rangerin im Visitor
Center erzählt. Der Ort liegt genau neben den Gleisen der Union
Pacific Railroad, die hier Los Angeles mit Salt Lake verbindet. Es kommt
aber kein Zug vorbei, so fahren wir weiter.
Es geht in die Berge, die Strasse wechselt von Teer auf Gravel und ein
Schild auf der Strasse signalisiert "Flooded", hmm was tun?
Wir fahren weiter und können problemlos durchfahren, auch als die
Road direkt in den Wash führt, wird es zwar sandig aber befahrbar.
Hier oben hat es letztes Jahr im Juni ein großes Feuer gegeben,
alle Joshuas und sonstiges Grün ist verbrannt. An der Hole in the
Wall Ranger Station, sagt man uns, dass alle, die hier gelebt haben
weggezogen sind, nur einer ist übrig geblieben.
Da
es hier am Campground Grills gibt, entscheiden wir gleich hier unser
Steak-Lunch einzunehmen. Ich feure die Kohlen an und Elke bereitet den
Salat vor. Es ist sehr schön hier oben und sieht nahezu aus wie
im Joshua Tree NP, nur die Felsen sind dort schöner, aber Joshuas
gibt's hier definitiv mehr. Nach kurzer Zeit sind die Steaks fertig
und wir essen, sehr gut schmeckt das.
Hinterher
fahren wir über die I-40 wieder westwärts und nach einigen
Meilen wieder runter und in die Preserve zurück. Wir kommen an
den Kelso Dunes vorbei, es ist unglaublich, aber die sind tatsächlich
aus Sand. Dieser wird vom Wind gegen die Berge geblasen, steigt auf
und fällt genau auf der Spitze einer Düne, die irgendwann
mal einer kleiner Sandhaufen war, wieder runter, so wachsen die Dünen
immer weiter. Auch ein akkustisches Phänomen ist hier zu hören,
wenn weicher Sand über festen Sand rutscht und so ein seltsames
Geräusch erzeugt, als würde man einen "Bass-Sound"
hören. Wir laufen bis zum Fuß der Dünen und sehen ganz
oben 2 Leute stehen, der Aufstieg ist für uns leider zeitmäßig
nicht drin und wir drehen wieder um.

In
Kelso sticht natürlich das renovierte Depot ins Auge, es
ist eigentlich auch das einzige Gebäude, das hier noch steht, alles
Andere ist nahezu Ghosttown. Im Depot ist jetzt ein Visitor Center mit
Ausstellung über die Preserve und die Eisenbahn. Alles sehr schön
gemacht und interessant, leider haben wir nicht die Zeit uns alles genau
anzusehen. Dann ist plötzlich das Horn eines Zuges zu hören
und ich stürme hinaus und erreiche rechtzeitig die Gleise.
Wir fahren dann weiter, die Strasse führt direkt
neben den Gleisen und als ich in der Ferne Lichter sehe, halte ich und
wir haben Glück und können einen kompletten Zug auf Video
aufnehmen.
Über Cima geht's zum Teutonia Peak, ein Auto steht da und
wir ziehen uns die richtigen Schuhe an und los geht's durch den Joshua
Forest zum Berg. Die Landschaft ist hier genauso wie im JT NP, sehr
schön. Nach 45 Minuten sind wir oben und haben es gerade vor Sonnenuntergang
noch geschafft, sehr schön. Nach einem kurzen Aufenthalt gehen
wir auch schon wieder zurück, es wird merklich kühler im Schatten
und wir fahren nach Primm.
Dort haben wir im Buffalo Bills reserviert. Das Checkin dauert etwas
und dann müssen wir noch den richtigen Aufzug suchen. Das Zimmer
ist ok und wir duschen erst mal. Da ich noch am Notebook tippe, ist
das Buffet leider schon geschlossen, es ist aber auch erst 8 h. Nun
dann fahren wir halt gegenüber zu Whiskey Pete, dort ist es seltsam
dunkel. Es gibt wohl einen Stromausfall, allerdings nicht komplett,
aber große Teile des Casinos sind dunkel. Das Buffet ist stockdunkel
und so fahren wir wieder, diesmal zu Carl´s Jr. Dort gibt es dann
einen Six-Dollar-Burger und ein Milkshake hinterher, alles sehr lecker.
Bis wir allerdings an unserem Hotel einen Parkplatz finden dauert es
etwas.
Gefahren: 230 mi
Gelaufen: 6,4 km
Übernachtung: Primm - Buffalo Bill 22$
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24. Tag - Donnerstag 12. Oktober
Primm - Death Valley
Wir stehen gemütlich auf und packen zusammen, im
Zimmer gibt es eine kleine Kaffeemaschine, der Kaffee schmeckt aber
nicht besonders. Dann fahren wir auch gleich los, Halt - vorher wird
noch getankt. 50 Meilen sind es bis Baker, dort holen wir uns noch Milch
und einen Bear Claw zum Frühstück. Dann geht es weiter nach
Shoshone, das sind auch noch mal 60 Meilen.
Erst dann geht es weg ins Death Valley, die Strasse
führt bergab durch schöne
Hügel.
Der erste schöne Punkt ist der Mormon Point, von dem man aus den
trockenen Salzsee sehen kann. Dann erreicht man auch schon Badwater,
hier
sind schon etwas mehr Touristen, Japaner mit Regenschirmen und eine
Busladung deutscher Touristen. Wir machen nur schnell ein Bild und düsen
etwas zurück um von dort in Ruhe auf den Salzsee zu gehen.
Am Rande bricht das Salz leicht durch und man steht im Matsch, eigentlich
genauso wie an einem gefrorenen See. Dann aber trägt das Salz gut
und wir gehen ein Stück ins Weiß. Es blendet und knirscht
unter den Füßen, manchmal hat es Löcher im Salz und
natürlich gibt es Aufwerfungen durch das Austrocknen.
Die
Fahrt geht wieder ein Stück weiter zum Devils Golf Course,
dort sieht
es aus wie auf einem grob gepflügten Acker und in den harten Salzschollen
sind Löcher drin, die wie Putting Holes aussehen.
Weiter zum Artists Drive, die Hügel haben schöne Formen
und verschiedene Farben, einfach wunderbar, ich muß ständig
halten und Fotos machen. Es gefällt mir hier einfach gut.
Nun erreichen wir auch Furnace Creek und machen im Schatten der
Bäume unser Picknick. Es lässt sich hier wunderbar aushalten,
es hat nur 34 °C, was sehr angenehm ist. Wer weiß wie heiß
es hier werden kann, wird dies bestätigen können.
Nach dem Lunch gehen wir ins Visitor Center und erkundigen uns für
die geplanten Trails in den nächsten Tagen. Wir sehen uns die sehr
interessante Dia Show an und kaufen ein Buch über Petroglyphen
des Südwestens. Dann fahren wir weiter, nein ich muss schon wieder
anhalten und ein Bild machen, die Nachmittagssonne erleuchtet die Hügel
wunderbar. An einer Baustelle müssen wir sehr lange warten, dann
kommt ein Pilotcar und wir dürfen im Pulk hinterher zuckeln. Bis
zur eigentlichen Baustelle sind es bestimmt 4 Meilen gewesen, dort steht
ein LKW mit Sand und der Grader verteilt diesen schön auf dem Bankett,
mehr wars nicht, so viel Getöse um Nichts kann ich einfach nicht
nachvollziehen.
Hinter Stovepipe Wells fahren wir ab und auf staubigem Gravel zum Mosaic
Canyon. Leider müssen wir einen Schleicher überholen und
stauben in gewaltig ein. Der Canyon ist fantastisch, glatt geschliffener
Fels, fast wie Marmor und darüber in Sand gepresste Steine, sieht
eben aus wie ein Mosaik. Der Trail ist auch nicht sehr weit, als der
Canyon breiter wird, gehen wir noch ein Stück aber wegen der vorgerückten
Zeit, machen wir wieder kehrt und gehen zurück. Im
General Store
in Stovepipe Wells kaufen wir noch Eis und eine Bear Claw für morgen
früh, eigentlich könnten wir hier für 3 $ duschen und
den Pool in der Lodge benutzen, aber wir haben ja unsere Shower dabei.
Bis zum Thorndike Campground ist es ein ganzes
Stück zu fahren, es geht wieder hoch bis zum Emigrant Pass, der
bereits auf über 5.000 Feet liegt und wieder etwas hinunter durch
welliges Hügelland. Dann geht es wieder hoch und wir passieren
den Wildrose Campground, ab hier ist die Strasse eng, steil, steinig
und es staubt wieder.
An
den Charcoal Kilns machen wir noch mal Halt und fahren dann die
letzten 2 Meilen bis Thorndike. Es hat nur noch 9°C und wir packen
alles aus, hängen die Shower an einen Baum und ich dusche schnell.
Das Wasser ist zwar warm, aber die Luft kühlt immer mehr ab. Mit
den letzten Kohlen und mitgebrachtem Holz mache ich noch ein Feuer und
schreibe den Bericht, während mir schon die Finger vor Kälte
abfallen, was für ein Temperaturunterschied. Dann gibt es noch
einen Bagel und Bier und wir erfreuen uns an der Ruhe und dem schönen
Sternenhimmel. Die Nacht wird wohl sehr kalt werden.
Gefahren: 258 mi
Gelaufen: 3 km
Übernachtung: Thorndike Campground 0$
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25. Tag - Freitag 13. Oktober
Death Valley
Die Nacht war kalt, nun wir waren zwar besser vorbereitet
als beim ersten Mal, doch soo kuschelig war es nun auch nicht. Ich hatte
Long Johns und einen Fleece Pulli an, dazu noch eine dünne Decke
in der Pooftüte, Elke hat eine dicke Fleece Decke zusätzlich.
Aber es war trotzdem nicht so angenehm. Um 6 Uhr in der Früh beginnt
es zu regnen, na Klasse, soll der Plan heute wieder mal nicht aufgehen?
Wir bleiben liegen und es gibt immer wieder mal einen Schauer. Als wir
dann um 8:30 Uhr endlich aufstehen, ist es zwar trocken aber bewölkt
es hat um die 7 °C, was tun? Das Schlafen im Auto ist nicht sehr
erholsam, wir sind beide verspannt.
Nun zuerst räumen wir das Auto um und frühstücken, dann
fahren wir zu den Charcoal Kilns zurück. Es regnet nun wieder
und wir wissen nicht was tun. Als es etwas aufhört, sehe ich mir
die Meiler an und Elke schreibt noch Karten. Dann sieht es wieder einigermaßen
gut aus und wir entschließen uns nun doch loszulaufen.
Es ist nun 10:10 Uhr und wir starten den Trail zum Wildrose
Peak. Uns wird schnell warm, aber wir sind auch warm angezogen,
ungewöhnlich für das Death Valley, aber der Trailhead befindet
sich schon auf 2.100 m. Es geht durch Wald steil bergauf und das Tal
ganz hinter, bis wir den ersten Blick ins Death Valley unter uns erblicken
können.
Von
nun an geht der Trail nordwärts auf der Ridge Richtung Wildrose
Peak. Wir müssen immer wieder Erholungspausen einlegen und trinken,
der Aufstieg ist auch ohne Hitze eine enorme Anstrengung. Die Bäume
werden weniger und verschwinden schließlich gänzlich, dafür
bläst nun ein eisig kalter Wind.
Wir haben den Gipfel erreicht und sind nun auf 2.770 m, unter uns liegt
das Tal zum Teil im Wolkenschatten, der Ausblick ist trotz aller Widrigkeiten
phänomenal. Da es hier zu ungemütlich ist, schreiben wir ins
Gipfelbuch und machen Fotos, zum Pausieren ist es zu windig und kalt.
Das holen wir dann etwas tiefer nach als wir einen gemütlichen
Platz auf einem umgestürzten Baum gefunden haben. Als wir wieder
Aufbrechen haben wir eiskalte Finger und frieren wieder.
Der weitere
Abstieg geht zwar schnell, ist aber auch nicht ohne, man muss ständig
auf den Boden vor sich sehen, um nicht ein Fehltritt zu machen, so entgeht
einem viel Wildlife, denn es gibt hier viele Vögel und auch Hörnchen
die umher huschen.
Endlich erreichen wir um 14.30 h das Auto und sind sehr froh, aber auch
k.o., der Aufstieg hat uns 2:20 Stunden gekostet und es sind 618 Höhenmeter
auf 6,8 km. Die Höhe macht wohl dazu noch zu schaffen.
Nun fahren wir zurück ins Tal, langsam, denn beide
sind wir müde und verspannt. Das Thermometer steigt Grad um Grad,
auf der langen Gerade vor Stovepipe Wells hüpft es von 21 °C
direkt auf 30 °C, was für ein Unterschied. Im Valley haben
wir dann 34 °C, trotz Schatten. Wir haben glücklicherweise
schon von daheim aus auf der Furnace Creek Ranch reserviert, sonst hätten
wir ein Vielfaches zahlen müssen. Die Cabins sind zwar schon etwas
älter, aber innen sehr schön und modern eingerichtet. Die
Klima steht auf 61 °F und für uns viel zu kalt, deshalb wird
schnell der Off-Schalter betätigt. Es hat einen Fernseher und Kühlschrank
auch, das Bad ist sehr schön und alles sauber. Ich lege mich erst
mal ab, während es Elke sich auf der Veranda gemütlich macht.
Kurze
Zeit später bläst ein heftiger Wind und wirbelt jede Menge
Sand auf, es blitzt und donnert und dann gibt es auch schon ein Gewitter.
Die tief hängenden schwarzen Wolken auf dem Weg nach Furnace Creek
haben das ja bereits vermuten lassen, doch dass dann wirklich Regen
fällt, kann man wohl erst glauben, wenn man es selbst erlebt. Kurze
Zeit später fährt auch schon ein kleiner Bagger durch das
Gelände mit Sandsäcken in der Schaufel - scheinbar wird hier
mit Überschwemmung
gerechnet
und es werden dafür bereits Vorkehrungen getroffen. Dann duschen
wir und gehen ins 49er zum Essen, natürlich ist es hier nicht ganz
billig, aber das war ja auch zu erwarten. Als wir wieder aus dem 49ers
treten scheint es noch mal einen Schauer gegeben zu haben; mal sehen,
ob wir morgen unseren weiteren Plan in die Tat umsetzen können.
Im Fernseher gibt es einen Info Kanal des DV und es läuft ein wirklich
informativer Film über den NP. Wir freuen uns auf eine erholsame
Nacht.
Gefahren: 64 mi
Gelaufen: 13,3 km
Übernachtung: Furnace Creek Ranch 128$
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26. Tag - Samstag 14. Oktober
Death Valley - Ridgecrest
Der
Wecker klingelt um 6:30 Uhr und wir müssen raus. Sunrise am Zabriskie
Point steht auf dem Programm. Wir ziehen uns schnell an und düsen
auch schon los. Es sind schon ein paar Fotografen da, aber die Wolken
verdecken den ganzen östlichen Horizont. Eine größere
Lücke weiter oben lässt hoffen, also warten wir. Da sich die
Lücke dann auch noch schließt gebe ich auf und mache ein
paar Fotos ohne Sonne.
In der Cabin machen wir uns dann Tee und Kaffee und essen Cornflakes
dazu.
Zusammenpacken und wir fahren nach Norden, ab dem Abzweig
zu Scotty´s Castle ist die Strasse immer wieder mit Schlamm und
Kies überschwemmt worden, ich fahre in hohem Tempo drüber,
manchmal fast zu schnell, weil die Umgebung einfach zu interessant ist,
statt mich auf die Straße zu konzentrieren - zum Glück ist
jetzt noch kein Verkehr. Dann biegen wir ab zum Ubehebe Crater
und sehen uns diesen vom Parkplatz aus an, zum Rundgang reicht die Zeit
leider nicht, vielleicht heute Nachmittag.
Hier beginnt auch die Road zum Racetrack, auf dem Schild steht 27 Meilen
und die Ranger haben uns gewarnt, die Strasse sei in schlechtem Zustand,
wir müssten mit einem Platten rechnen und sollen das lieber sein
lassen. Nun so mancher Ranger hat uns schon vor einer Road oder sonstigem
gewarnt und es ging gut, wir wollen es einfach selbst sehen. Natürlich
ist uns das Risiko, das wir hier eingehen bewusst und wir haben immer
noch die Möglichkeit umzudrehen, falls es wirklich zu heftig wird.
Nachdem wir aus dem Lavafeld heraus sind, fährt es sich ungleich
schwerer. Der Weg besteht aus losem Schotter und das kann schon reifenmordend
sein. Auch einige große Pfützen tauchen dann auf, diese lassen
sich aber leicht durchfahren, die großen Steine machen da schon
mehr Probleme.
Nach 20 Meilen erreichen wir die berühmte Teakettle Junction.
Der Wegweiser hängt wirklich voller Teekessel, die meisten mit
Aufschrift, von wem und wann sie aufgehängt wurden, kurios. Die
Road ist ab hier, entgegen den Aussagen der Ranger, gut zu befahren
und man sieht schon aus der Ferne die Racetrack-Playa.
Als wir den ausgetrockneten See erreichen, fahren wir
auf einem guten sandigen Weg und sehen auch bald die ersten Steine auf
der Playa liegen. Wir haben es geschafft, aber können wir auch
die Spuren sehen? Die Spannung steigt und Elke testet die Beschaffenheit
des Bodens, vorsichtig setzt sie einen Fuß auf die Playa, um zu
sehen ob diese weich ist und ob eventuell Schuhabdrücke bleiben.
Das wäre nämlich das Aus, für eine Exkursion auf die
Playa gewesen. Aber wir haben Glück, Glück, Glück, der
Boden ist steinhart, keine Abdrücke bleiben zurück, also rauf
und erkunden.
Es liegen nur ein paar Steine hier, aber die Tracks sind
schon gigantisch, einfach unglaublich. Die Steine bewegen sich tatsächlich,
keiner hat es je beobachtet und es funktioniert wohl nur, wenn es nass
ist und der Wind stark genug bläßt. Manche Steine wiegen
bis zu 100 Pfund und es bleibt ein Rätsel, aber es ist wahr.
Wir fahren weiter zum Südende, dort ist ein Parkplatz und es stehen
schon ein paar Autos da, 2 Männer fahren gerade wieder ab als wir
kommen und sie fahren gen Süden. Wir gehen wieder auf die Playa
und wenden uns dem südöstlichen Ende zu. Das Laufen auf dieser
ebenen Fläche allein ist schon Wahnsinn, dann kommen die ersten
Steine mit Tracks, unbelievable.
Ich komme aus dem Fotografieren nicht mehr raus, wir gehen von einem
Stein zum anderen, es ist super. Nach einer Stunde haben wir alle Steine
gesehen und gehen zurück und essen Bagels. Dann kommt ein SUV mit
2 Männern, die gehen auf die Playa und kommen sehr schnell wieder
zurück. Sie sagen uns, dass sie nur wenig Zeit haben und auch auf
der Südroute wieder aus dem Tal wollen, ich habe schon auf dem
GPS gesehen, dass es tatsächlich eine Verbindung zum Saline Valley
gibt, die auf den Karten nicht eingezeichnet ist. Die Rangerin hat den
Weg über die Hunter Mountains nicht empfohlen, die Männer
meinen dagegen es geht gut; der Trail sei oft sehr schmal und geht wohl
auf der einen Seite steil bergab, aber man könne es schaffen und
sie fahren los. Wir essen noch fertig und fahren ihnen hinterher, das
nächste Abenteuer an diesem Tag beginnt.
Bereits nach einer Meile geht es über einen Sattel
und es wird heftig. Wir müssen über große Steine und
Geröll in das Tal runter. Ohne HC ist dies keinesfalls möglich,
auch würde ich im Nachhinein von dieser Route abraten. Man kommt
nur sehr langsam vorwärts, das Ausweichen und Überfahren der
großen Brocken erfordert viel Zeit und streckenweise jemanden
der vorne weg geht und einweist. Da ist man zu Fuß schneller unterwegs.
Der Weg schmiegt sich immer an den Hang und dieser liegt oft auf dem
Weg, oder hat ein Stück dessen mit weiter
nach unten getragen,
nichts für schwache Nerven, aber man kommt vorwärts, Kurve
um Kurve über Stock und Stein wie man so schön sagt. Manchmal
sind es richtige Stufen die wir hinunter müssen und ein paar Mal
auch wieder zurück als wir an einem zu großen Stein festsitzen,
das geht dann nur noch mit 4WD. Als wir dann endlich den Talboden erreichen
denken wir, nun geht es bestimmt schneller, aber falsch gedacht. Um
auf die Saline Valley Road zu kommen, muss man noch das ganze Tal durchqueren
und das besteht einzig aus Washes und Geröllfeldern. Da müssen
wir auch noch durch, in die Washes geht es meist steil runter, aber
wir schaffen auch das. Die Saline Valley Road ist da schon in
besserem Zustand und kann mit 25 mph gefahren werden. Dann geht es entlang
des Creeks bergauf.
Es ist grün und es wachsen wieder Joshuas hier, auch müssen
wir zweimal den Creek durchqueren. Vom Pass oben kann man ins Panamint
Valley sehen und es ist kalt. Von nun an geht eine breite Gravel
Road bis zum Highway 190 und ich fahre flott durch den Joshua Forrest.
Als wir die Gravelroad verlassen blicken wir zurück und entdecken
ein Schild und das besagt "Road closed" - AHA. Dann müssen
wir zurück bis Panamint Springs und fahren das Valley nach Süden,
auf dem Telescope- und Wildrose Peak liegt Schnee, wir haben wohl das
richtige Timing gehabt, gestern den Aufstieg gemacht zu haben.
Das
letzte Sightseeing Ziel heute sind die Trona Pinacles, Trona
ist ein trostloser Ort, der von einer riesigen Chemiefabrik beherrscht
wird. Eine Mineral Company beutet den Boden aus und es wird hier wohl
auch Borax abgebaut und verarbeitet. Die Strasse zu den Pinnacles ist
eine Schlammpiste, denn es geht auf dem Grund von einem ausgetrockneten
See entlang und es hat erst vor kurzem geregnet.
Durch die Pinnacles
führen dann mehrere Wege, die man fahren kann und das tun hier
viele. Auch wird überall gecampt, Väter und Söhne beschießen
sich mit Farbe, ein richtiger Abenteuerspielplatz. Ich mache ein paar
Fotos, dann schlingern wir wieder zurück. Der Ausflug hat sich
eigentlich nicht gelohnt, aber weil es direkt am Weg liegt, sind wir
halt hin. Wie unser Auto aussieht, kann man sich denken.
Auf dem Weg nach Ridgecrest fängt es zu regnen an und wir sind
über die Größe der Stadt ganz erstaunt. Aber daneben
ist ja das Naval Weapons Center und so wohnen hier wohl viele Soldaten.
Wir fahren die Mainstreet ab und checken erst mal im Motel 6 ein, dann
fahren wir noch eine Carwash an und spülen den ganzen Dreck der
letzten 4 Wochen mal ab. Zum Abendessen gibt es einen original Six-Dollar-Burger,
bei Carl´s Jr. und einen Milkshake hinterher, lecker. Dann kaufen
wir noch ein paar Getränke ein und gehen ins Motel. Leider gibt
es kein warmes Wasser und das Zimmer ist auch nicht so toll, wahrscheinlich
war es das letzte Mal, dass wir diese Kette buchen.
Gefahren: 231 mi
Gelaufen: 3 km
Übernachtung: Ridgecrest - Motel 6 42$
nach oben
27. Tag - Sonntag 15. Oktober
Ridgecrest - Primm
Wir stehen gemütlich um 7:30 Uhr auf, es gibt hier
natürlich nur Kaffee und Tee. Das Frühstück bringen wir
wieder selber auf den Tisch, einen Bagel mit Marmelade und Cornflakes.
Hinterher packen wir zusammen und räumen das Auto ein, dabei fällt
auf, dass das Auto zwar äußerlich nun sauberer ist, aber
wenn man die Türen öffnet ist der rote Staub dort noch überall
zu sehen. Elke packt dabei sofort die Putzwut und sie holt einen Lappen
raus, um mit Wasser die Einstiege zu säubern. Ich kann da nicht
lange zusehen und packe mit an. Nun noch zum Tanken, vermutlich zum
letzten Mal und wir fahren gemütlich in die Morgensonne. Die scheint
zwar und es ist auch wolkenlos, aber der Smog aus LA hüllt die
komplette Landschaft ein und dies wirft ein schreckliches Licht auf
die Landschaft, hier möchten wir wohl auf keinen Fall wohnen. Auch
sind die Orte alle sehr unordentlich, kein Vergleich mit Escalante oder
so. In Johannesburg hole ich mir an einer Tanke noch einen Vanilla Frappucino,
den ich gewöhnlich im Auto zu mir nehme.
Dann erreichen wir Hinkley und sind ganz gespannt diesen
Ort mal zu sehen, von GP&E sehen wir nichts, aber es ist schon alles
ziemlich trostlos hier. Wem dies jetzt nichts sagt, dem sei der Film
Erin Brokovich empfohlen. Den haben wir erst vor ein paar Tagen wieder
gesehen, einfach klasse gespielt - nur die Geschichte ist leider wahr.
Wegen eines umgefallenen Strommasten müssen wir auch noch eine
Umleitung fahren, dies haben wir schon im Radio mitbekommen, ist aber
nicht so schlimm.
Danach kommt Barstow und wir fahren auf die I-15, man
könnte jetzt noch einen Abstecher nach Calico oder zur cy-six (ZZYZX)
Spring machen, wir düsen aber bis Primm durch und sind früher
als erwartet am Ziel.
Die Umgebung hat sich hier in den letzten Tagen deutlich
verändert, das Primm Valley steht unter Wasser, einfach unglaublich
was wir dieses Jahr alles erleben. Da wir voraussichtlich noch nicht
einchecken können, fahren wir direkt zum Outlet. Nun ist Shoppen
angesagt.
Bei Skechers finden wir sofort 2 Paar Schuhe und auch bei Old Navy werde
ich diesmal fündig. Da es hier einen Panda Express gibt, machen
wir auch dort Mittag, ich löse den Internetcoupon ein und wir lassen
uns das Orange Chicken schmecken. Dann geht die Tour weiter, aber wir
finden nicht so das Richtige zum richtigen Preis für uns. Bei Hilfiger
ist die Auswahl in LV besser, einzig im Timberland Outlet schlagen wir
noch zu. Im Outlet gab es einen spacigen Eisstand; der verkauft Eis
in Form von gefrorenem Granulat. Lauter kleine kalte Kügelchen,
die den Geschmack von Vanilleeis haben - wir haben eine kleine Kostprobe
gratis bekommen. Kommt einem vor wie Astronautennahrung und mutet sehr
futuristisch an; der Preis mit 3,50 $ für den kleinsten Becher
auch und wir haben es bei der Probe belassen.
Dann fahren wir rüber zum Buffalo Bill und checken
ein, wir bekommen ein Zimmer mit Blick nach Westen und lösen auch
gleich den Free Ride ein. Ich habe bislang noch von Niemanden gehört,
der damit gefahren ist, aber es war der Hammer, eine super Achterbahnfahrt,
da bleibt mir einfach die Spucke weg. Die Fahrt sei auf jeden Fall empfohlen,
ist aber nichts für jemanden dem leicht übel wird und das
für lau. Regulär kostet der Rollercoster Ride 7 $ pro Nase.
Nahe
dem Ausgang ist ein Shop für Magicians und es findet gerade eine
Vorführung statt, einige Tricks kennen wir schon von unserem Freund
Robby, als die Show vorbei ist entscheiden wir den Helikopterkartentrick
für ihn mitzubringen.
So nun beziehen wir unser Zimmer und es kommt zufällig Dumb and
Dumber im Fernsehen, dieser Film kommt jedes Mal wenn wir in USA sind
und das seit 1997, witzig.
So heute sind wir früh genug dran und wir entern das Buffet. Die
Salate sind sehr gut, die Hauptgerichte auch, allerdings fehlen mir
die Ribs, auch Pizza gibt es keine, schade das hätte ich eigentlich
erwartet. Getränke bekommen wir auch keine, also müssen wir
uns hier selbst bedienen. Dafür schmeckt die Ananas wieder super,
alles in allem war es gut und wenn man weiß, was es nicht gibt
kann man da auch wieder hin.
Nun sind die Slots an der Reihe, ich stecke 1$ in einen 2 Cent Automaten
mit Afrikamotiv und gewinne 5, der Slot hat mir gut gefallen, es gab
auf einem kleinen Monitor bei der richtigen Kombination Zusatzspiele
und Gewinne, das Ganze mit Trommeln untermalt. Nun haben wir unser Glück
noch an anderen Slots probiert aber immer verloren. Wir sahen dann noch
eine Weile beim Wheel-of-Fortune zu, aber als ich bereit war zu setzen,
wurde es geschlossen. Beim Roulette durfte ich dann nicht mehr setzen
und so trinke ich noch ein Sam Adams auf dem Zimmer.
Gefahren: 197 mi
Übernachtung: Primm - Buffalo Bill 22$
nach oben
28. Tag -Montag 16. Oktober
Primm - Las Vegas
Wir dürfen heute bis 8 schlafen und haben keine Hetze
beim Aufstehen. Der E-Checkout funktioniert in diesem Zimmer nicht,
also werfen wir die Keys in die volle Box, am Lift. Die Fahrt nach LV
ist nicht weit und geht schnell vorbei.
Da das Outlet Center noch zu hat, steuern wir als erstes einen Ross
Markt an. Nebenan ist ein Starbucks, somit frühstücken wir
doch erst mal da. Für Elke nehme ich dann noch im Kaffebecher etwas
Milch für die Flakes mit. So nun können wir gestärkt
den Ross entern. Ich finde sofort einige T-Shirts und Kapuzenjacken,
sowie etliche Sportshirts. Elke hat auch ein paar Teile gefunden, nach
der Anprobe bleibt jedoch nur eines übrig. Ein paar Paare Socken
landen auch noch im Wagen und welch Wunder, an der Kasse geht es diesmal
schnell.
Das Outlet ist nur um die Ecke, aber es ist schon Mittagszeit,
auf dem Parkplatz machen wir uns noch die restlichen Bagels und essen
diese. Im Outlet steuern wir als erstes den Tommy Hilfiger an, ich kaufe
mir eine Jeans für 10$ sowie zwei Hemden und T-Shirts gibt's für
ganze 2,50$. Elke findet wieder mal nichts. Da wir schon mal da sind,
gehen wir auch gleich in den Adidas Store, hier wollen wir Schuhe kaufen.
Ich schlüpfe in 2 verschiedene Paare und habe meinen Favoriten
schon gefunden. Bei Elke dauert es etwas, sie findet aber kein wirklich
bequemes Paar. Also müssen wir noch zu Reebok, dort gibt es für
Damen aber nur ein Model für Cross Training und dieses ist nicht
das Richtige, schon blöd. Im VF Laden waren wir noch nie, hier
gibt es auch Markenkleidung und Elke sucht nach einer Jeans, wird aber
zunächst nicht so fündig, also gehe ich mal schauen und finde
sofort eine Wrangler Cargohose für 10$. Elke probiert dann zig
Jeans an, aber keine passt richtig, die Damengrößen sind
auch ziemlich konfus zu verstehen.
Jetzt ist es 15 Uhr und wir könnten schon einchecken,
aber da der Frys Store nicht weit weg ist, will ich da auch noch rein,
Elke bleibt im Auto sitzen. Dies ist ein riesiger Computer- und Elektroladen,
ich hätte sofort eine 2,5 Zoll externe Festplatte gefunden, aber
lasse sie dann doch da. Auch die TFT Monitore und Beamer sind günstig,
die LCD Fernseher sowieso, leider kann ich da keinen mitnehmen. Also
verlasse
ich irgendwann den Laden und nun fahren wir zum The Orleans, dort
habe ich ja von Monticello aus vorgebucht für sagenhafte 30$ pro
Nacht. Zunächst gehen wir mal zum Checkin, dort bekommen wir die
Keys und 2 Lunchbuffet Gutscheine und 2 Fun Books, dann holen wir die
erste Ladung an Gepäck aus dem Auto.
Unser Zimmer ist im 10. Stock,
ein
wirklich schönes Zimmer, mit Couch und Blick auf den Pool. Da Elke
nun ihre neuen Socken sucht und diese vermutlich beim Auto verloren
hat, leeren wir einen Koffer gleich wieder und gehen noch mal runter.
Wir sehen die Socken auch von weitem schon am Boden liegen, dann tritt
ein Trottel von Afro-Amerikaner mit Absicht noch darauf und macht eine
Halbdrehung, ich hätte ihm am liebsten meine Meinung dazu gesagt,
aber der Typ ist natürlich so groß wie ein Schrank und so
lasse ich das lieber. Dann quatscht uns noch eine 50-jährige Lehrerin
an und will 19$ von uns, die Frage ist nur von wem noch? Nun gut, wir
laden den Koffer wieder voll und traben zurück ins Zimmer, leeren
Alles aus und fangen schon mal an zu sortieren und uns von unnötigem
Müll zu trennen. Dazu gehören Elke´s alte Sketchers,
die stehen jetzt auf der Mülltonne vor dem Hotel. Das Resultat
dieses und des letzten Shopping Tages zeigt doch ganz deutlich wer am
meisten gekauft hat und ich muss schon sagen, meine Ausbeute ist enorm.
So nun ist aber Essenszeit, wir gehen nach unten und suchen das French
Market Buffet. Heute ist Montag und deshalb Seafood Day, das Buffet
kostet statt 12,95$ heute 16,95$. Wir überlegen etwas, ob wir das
ausgeben sollen und entschließen uns dann doch dafür, zum
Glück. Am Tisch werden wir gleich gefragt ob wir Wein möchten,
hmm da war doch was? Ach ja, in unserem Fun Book ist ein Gutschein für
eine Flasche Wein, also bestellen wir White Zinfandel und dazu Cola,
etwas strange, aber hier Standard.
Dann starten wir mal, ich hole mir ein halbes Dutzend Austern und jede
Menge Garnelen. Ich sage Euch, so was von lecker die Teile, aber es
gibt ja noch mehr. An den einzelnen Stationen, gibt es heute sehr viel
Fisch in allen Variationen aber auch Ribs, Sirloin und Pizza, doch davon
rühre ich heute gar nichts an. Auf dem Plan steht nur Fisch und
Seafood, ich könnte jetzt Alles aufzählen aber das langweilt
den Leser nur, deshalb mein Ratschlag: wer Fisch und Seafood mag und
Montags in town ist, der muss hierher, so gut und günstig bekommt
man so eine Auswahl sonst nirgends.
Nach dem gelungenen Abendessen wollen wir etwas gambeln, den Ausflug
zum Strip haben wir wegen der Flasche Wein gecancelt, ich weiss es gibt
einen kostenlosen Shuttle, aber das wollen wir auch nicht. Die Slots
hier sagen uns aber nicht so zu und so ist schnell mal ein Dollar weg.
Inzwischen bekommt Elke der Wein nicht so ganz und sie macht schlapp,
also aufs Zimmer und erstmal eine Pause einlegen. Nachdem Elke nicht
mehr aus dem Bett zu bewegen ist, gehe ich doch noch mal ins Casino
und lasse da einen Dollar, dafür krieg ich auch ein Bier. Die Slots
hier sagen mir nicht so zu, einzig die Bardamen sind hier wirklich eine
Schau. Am Lift werde ich dann von einem Security Officer aufgehalten,
erst verstehe ich gar nicht was er will, da ich dachte er hat einen
Roomkey gefunden und meint es wäre meiner und ich verneine immerzu,
dann lässt er mich aber nicht in den Lift und will meinen Roomkey
sehen. Achso na das hätte er doch gleich sagen können. Im
Fernseher kommt nichts mehr Interessantes und so schlafen wir bis morgen
früh.
Gefahren: 43 mi
Übernachtung: Las Vegas - The Orleans 30
$
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29. Tag - Dienstag 17. Oktober
Las Vegas
Um kurz nach 8 klopft es an der Tür und da sich von
uns niemand rührt, wird die Tür geöffnet und auch gleich
wieder geschlossen. Das war wohl das Zimmermädchen oder so und
hat sich geirrt. War nicht so schlimm, es ist eh Zeit aufzustehen. Wir
räumen das umherliegende Zeug in die Koffer und ziehen uns an.
Unser erstes Ziel soll ein Starbucks sein, es wäre eigentlich gleich
einer an der Ecke, aber das wissen wir noch nicht. So fahren wir zur
Charleston Ave und gehen dort in den Starbucks. Die Angestellten sind
an beiden Kassen beschäftigt und ziehen ständig Karten durch
das Lesegerät, hmm ein Frau wartet wohl auf irgendwas, sonst ist
nichts los. Dann können wir Kaffee und Tee bestellen und brauchen
gar nichts dafür zu zahlen. Die Frau hat wohl eine enorme Menge
an Geschenkgutscheinen gekauft und diese werden jetzt alle mit 10$ aufgeladen,
was wohl mehr als ein paar Minuten dauert. Deshalb haben wir Glück
und die Rechnung geht aufs Haus. Wir setzen uns und Elke zieht ihre
Flakes raus, ich habe noch ein paar Corny, die ich vertilge. Wir sind
zwar keine absoluten Starbucks Fans, da es auch gar nicht so günstig
ist hier zu Frühstücken, aber es gehört doch zum Urlaub
dazu.
So jetzt fahren wir die Charleston Ave fast ganz raus,
Elke meint zwar, dass dies nicht richtig ist, ich bin mir da jedoch
etwas sicherer und siehe da, vor uns liegt der Boca Park mit dem gesuchten
Ross. Da findet dann Elke zum Glück 2 Jeans die passen und eine
Winterjacke. So nun noch schnell zum Walgreens, aber dort kaufen wir
dann doch nichts, also wieder die Strasse runter zum Walmart. Dort erledigen
wir auch unseren Abschlusseinkauf, bekommen jedoch auch nicht alles,
was auf unserer Liste steht. Es ist schon nach Mittag und mir nicht
ganz gut.
Also zurück zum Orleans, das Lunch Buffet wartet. Wir
haben ja Gutscheine dafür bekommen und wollen diese auch nicht
verfallen lassen, gespart haben wir damit 16,08$ nicht schlecht und
die Auswahl ist nahezu die gleiche wie gestern Abend. Dies ist wohl
auch das einzige Buffet das Fries und Onion Rings hat, die auch noch
gut schmecken. Es gibt zwar keine rohen Austern mehr, aber man könnte
noch Oysters Rockefeller haben, ich schlage mich nun ganz auf die Mexican-
und Pizza-Seite und hole mir dann noch ein Stück Beef Ribs, das
ich gar nicht mehr zwinge.
Nach dem Essen fahren wir gleich wieder los, denn das
letzte Outlet in dieser Stadt hat uns noch nicht gesehen. Als erstes
entdecken wir den Timex Laden und uns fallen sofort 2 Uhren für
je 20$ in die Hände. Als wir diese bezahlen wollen, fällt
mir ein, dass wir den Coupon noch gar nicht eingelöst haben und
tun dies erst noch, sonst könnte uns ja ein Discount entgehen.
Gesagt getan, wir bekommen 5$ Off, wenn wir über 40$ kommen, also
nehmen wir noch eine Uhr als Geschenk mit. So, Elke braucht noch Laufschuhe
und die gibt es jetzt bei Nike, zunächst gibt es von dem gewünschten
Modell nicht mehr die richtigen Größen, also muss ein anderes
gewählt werden und das passt dann zum Glück auch.
Wir machen noch die Runde und gehen in ein paar ausgewählte Läden,
aber fündig werden wir dann nur noch bei Eddie Bauer. Hier haben
wir ja noch von letztem Jahr eine 10% Off Stempelkarte und bekommen
zusätzlich vom Couponheft 15$ Off ab einem Betrag von 75$. Ich
finde auch unter der großen Auswahl eine Jacke, da dies aber noch
nicht für die Ermäßigung reicht suche ich eine Tasche
aus. Es stellt sich dann raus, dass die Tasche nicht wie auf dem Label
25$ sondern nur 7,49$ kostet und Elke findet noch ein T-Shirt für
2,49$ und einen "teuren" Schal für 16,99$. Komischerweise
zieht der Chef, von allem bis auf dem Schal noch mal 20% ab und so kostet
die Jacke samt anderem weniger als die Jacke allein kosten würde,
der Wahnsinn so was würde bei uns nie funktionieren, da immer nur
ein Rabatt anerkannt wird.
Glücklich verlassen wir das Outlet und ich verfahre
mich erst mal und muss eine Alternativeroute wählen, da dies nun
schon passiert ist, können wir auch gleich noch zur Wells Fargo
Bank fahren, die ich dort mit meiner SparCard keine Gebühren zahlen
muss. Der Weg zurück zum Hotel zieht sich dann etwas, da Feierabend
Verkehr ist, aber wir schleppen den Rest aus dem Auto durchs Casino
ins Zimmer und beginnen sofort Koffer zu packen. Auch die beiden Taschen
mit Handgepäck richten wir schon her, da man sowieso nicht mehr
so viel da mitnehmen darf, fallen die Taschen auch nicht so schwer aus.
Ich versuche noch am Telefon unseren Rückflug zu checken und es
dauert ewig, aber es ist alles OK. Dann füllt sich eine Tasche
nach der anderen und diese wird auch gleich von der neuen Handwaage
verwogen, so dass wir morgen keine Überraschungen erleben. Dann
haben wir diese Tortour auch fast geschafft, duschen uns und fahren
zum Ellis Island, denn das Buffet hier kennen wir nun auch schon, obwohl
wir ja noch eine Flasche Wein Gratis hätten, what shells, wir wollen
noch mal schön billig Steak essen.
Natürlich müssen wir warten und natürlich gehen wir wieder
zu dem Glücksslot von letzter Woche, ich mache zwar etwas Gewinn,
Elke dagegen verliert eher, wie das eben so ist. Am Ende haben wir aus
4$ 6,75$ gemacht, was für eine Quote. Das Steak ist dagegen wieder
phantastisch, einzig das hauseigene Hefeweizen ist nicht so zu empfehlen,
da schmeckt das Amber Ale besser. Leider habe ich wieder vergessen ein
Bild von dem Steak zu machen.
Hinterher fahren wir noch ins Luxor, da
wollten wir ja letztes Mal schon rein und haben es nicht geschafft.
Gleich nach dem Parkdeck, sehen wir uns ein Video an, wie ein Paar auf
einem fliegenden Teppich durch LV düst, echt witzig. Wir werden
eingeladen dies auch zu tun und so folgen wir der Einladung. Wir bekommen
Anweisung was wir zu tun haben und gleichzeitig wird das Video aufgenommen,
hinterher dürfen wir es uns ansehen, was sehr lustig ist und es
ist auch gut gelungen, nur den Preis von 45$ wollen wir nicht dafür
bezahlen auch als die Frau es uns für 25$ anbietet lehnen wir dankend
ab. Dafür sehen wir uns nun etwas in der Pyramide um, bleiben aber
nicht so lange und fahren dann ins Orleans zurück. Dort bekommen
wir ja noch einen Free Cocktail, diesen nehmen wir an der Mardi Gras
Bar ein. Die Margarita ist nicht so besonders, dafür die Pina Colada
schon. Nun gut im Souvenir Shop habe ich ja schon mein Free Present
(Beans) abgeholt, Elke behält den Gutschein lieber, weil einmal
Kitsch genug ist. So landen wir im Zimmer es ist auch schon Mitternacht
und morgen geht´s heim.
Gefahren: 46 mi
Übernachtung: Las Vegas - The Orleans 30
$
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30. Tag - Mittwoch 18. Oktober
Las Vegas - Chicago
Ich habe den Wecker auf 6 Uhr gestellt, dann können
wir in Ruhe aufstehen. Wir räumen den Rest zusammen und packen
den letzten Koffer, auch die Softkühlbox findet noch Platz und
muss nicht hier bleiben. Kurz nach 7 verlassen wir das schöne Zimmer
und checken aus.
Auf dem Weg zum Airport verfahre ich mich und lande auf einer Strasse
parallel zur I-15. Was aber gar nichts macht, da es dort Stau hat. Wir
erreichen nun den Airport, aber ich weis gar nicht an welches Terminal
wir müssen, glücklicherweise lande ich am richtigen und lade
das ganze Gepäck samt Elke aus. Nur leider am falschen Eingang,
United befindet sich ganz hinten. Ich fahre nun das Auto zurück
zu National und finde auch dort auf Anhieb hin. Dann lasse ich unseren
treuen GMC dort stehen, ein wirklich gutes Auto, wir hatten nie Probleme
damit und er hat ja mit uns Einiges mitgemacht. Ich bekomme noch eine
Quittung in die Hand und dort lese ich, dass für das Auftanken
ein Preis von 6,25$ pro Gallone berechnet wird. Das ist ja doch etwas
viel und das muss ich daheim noch mal nachfragen.
In der Schlange vor dem United-Schalter ist zwar nicht
viel los, aber es dauert. Scheinbar ist nur ein Schalter geöffnet
und der wird seit geraumer Zeit von einem Paar belagert. Dann öffnet
doch noch ein weiterer und es geht langsam voran. Wir können nun
einchecken, Probleme mit dem Gewicht gibt es keine, aber freie Plätze
in
Economy
Plus auch nicht mehr. An der Security ist zwar viel los, aber es geht
doch recht schnell.
Als wir dann auch im richtigen Terminal sind, holen wir uns bei Starbucks
noch Milch und frühstücken ein paar unserer mitgebrachten
Flakes. Bis zum Boarding bleibt gar nicht mehr so viel Zeit und schnell
sitzen wir auf unseren Plätzen und heben ab. Leider ist die Maschine
ausgebucht, so dass sich neben Elke eine dickere Frau hinsetzt.
Elke
schläft gleich ein und ich sehe aus dem Fenster und mache Fotos,
wir fliegen nämlich über einige unsere Ziele hinweg, was sehr
aufregend ist. Die Route geht übers Valley of Fire und Little Finland
zum Zion, auch Coral Pink Sand Dunes sind zu sehen. Dann kommen ganz
schön die Coyote Buttes in Sicht, der Highway 89, White Pocket
und Yellow Rock, wahnsinn. Man sieht den Lone Rock und Lake Powell,
ab den Canyonlands weis ich nicht mehr genau wo wir uns befinden. In
Colorado ist bereits alles
tief
verschneit, man erkennt die Orte, an den freigeräumten Strassen
und später wird es auch richtig bewölkt, so dass ich mich
auch zurück lehne und etwass eindöse.
In Chicago regnet es wieder mal, der Anflug war OK, aber
irgendwie ist mir nicht ganz wohl. Wir brauchen das Terminal nicht zu
wechseln und gehen zu unserem Abfluggate. Auf dem Weg dorthin nehmen
wir noch einen überbackenen Bagel mit und etwas zu trinken. Wir
setzen uns und holen auch noch die mitgebrachten Bagels raus und essen
diese. Mir wird immer schlechter, deshalb nehme ich noch eine Schmerztablette,
vielleicht war das auch ein Fehler.
Als wir in der Maschine sitzen wird mir richtig übel, leider können
wir wohl auch noch nicht starten und sitzen eine Stunde lang am Boden
noch fest. Dann muss ich mich das Erste mal übergeben, da wir aber
kur vor dem Start sind, kann ich nicht aufstehen, zum Glück ist
alles in der Tüte gelandet. Ich bin total fertig, kann aber wegen
der Enge auch nicht einschlafen. Endlich sind wir in der Luft und Elke
versucht einen anderen Platz zu organsieren, schafft dies auch, aber
ich bleibe lieber auf unseren 2 Plätzen und mache es mir quer bequem.
Das geht aber auch nicht richtig, da 2 Plätze auch zu wenig sind
und mir ständig ein Lehne im Weg ist. Irgendwann stehe ich mal
auf und es geht mir etwas besser, ich trinke Wasser und setze mich wieder,
eine Stunde später wach ich heiß und verschwitzt auf und
muss mich schon wieder übergeben, das darf doch nicht war sein.
Ich verbringe den Flug dann ohne Getränke und Essen, es war der
schlimmste Flug überhaupt für mich. Scheinbar bin ich heute
morgen erkrankt, ich weis nur nicht wie.
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31. Tag - Donnerstag 19. Oktober
Chicago - München
Die Zeit geht so natürlich auch nicht vorbei und
ich würde mich doch so gerne ausstrecken und schlafen. Irgendwann
hat dies natürlich auch eine Ende und wir dürfen mit Verspätung
in München landen. Mir geht es soweit gut, dass ich mich langsam
bewegen kann, Elke nimmt beide Taschen und so trotte ich durch den langen
Gang, bis zur Passkontrolle und einen Stock tiefer zum Gepäckband.
Das Gepäck lässt dann etwas auf sich warten, da ein US Skiteam
mit zig Taschen und Kisten bevorzugt behandelt wird.
Erhard wartet natürlich
schon auf uns und so laden wir alle Koffer und Taschen in sein Auto
und fahren gemütlich Richtung Heimat. Dort sind wir dann kurz vor
12 Uhr Mittag und bekommen gleich eine warme Suppe. Ich esse einen Teller
und begebe mich dann gleich ins Bett.
Den nächsten Tag hänge ich auch noch etwas rum,
mein Kreislauf will nicht so richtig in Schwung kommen, aber wenigstens
kann ich wieder essen und trinken.
Da es mir am Montag immer noch nicht gut geht, muss ich wohl doch zum
Arzt. Ich habe mir irgendwo eine Virusinfektion zugezogen, die jetzt
auskuriert werden will.
Fazit:
Wieder mal ein super Urlaub
im Südwesten. Diesmal nicht so heiß, wie die vergangenen
Jahre und etwas viel Regen, aber da kann man ja nichts dagegen tun.
Gefahren sind wir 4421 Meilen,
soviel wollten wir eigentlich gar nicht fahren. Im Schnitt hat unser
Envoy dafür 12,5 Liter auf 100 Km gebraucht, das ist doch ganz
OK. Gelaufen sind wir 151 km auf Trails, wieviel Wasser wir dafür
gebraucht haben, habe ich leider nicht gezählt.
To be continued ...
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