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USA 2006

Trails & More auf dem Colorado Plateau

Eine Reise durch die Staaten Nevada, Arizona, Utah und Californien zu bekannten und weniger bekannten Orten, 29 Tage vom 19. September bis zum 19. Oktober 2006.

3. Woche

15. Tag - Dienstag 3. Oktober

Moab

Wir dürfen heute bis um 8 schlafen, aber der Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes. Es hat heute Nacht geregnet und jetzt ist es noch stark bewölkt. Der Breakfast Bereich ist momentan stark frequentiert und wir müssen etwas warten bis ein Tisch frei wird. Draußen ist es nun recht kühl und es tröpfelt wieder, wir tanken noch an der alten Maverick auf und fahren dann die 128 nach Norden, der Himmel sieht Richtung Westen heller aus.

Klick mich und ich werde gross...Auf dem ganzen Weg regnet es leicht und so verfliegt unsere Stimmung, da wir die Onion Creek Road bestimmt nicht fahren können. Als wir am Abzweig vorbeifahren haben wir uns schon davon verabschiedet, nun gut so schlimm ist das auch nicht.
Was nun? Wir fahren weiter bis zur I-70 und dann nach Westen, kommen dann aber mitten in einen Thunderstorm, es blitzt und regnet so stark, dass Wasser auf dem Highway stehen bleibt und wir natürlich die Geschwindigkeit stark vermindern müssen um noch sicher auf der Fahrbahn zu bleiben. Als das Unwetter vorbei ist, kommt eine Ausfahrt zum Utah Welcome Center und die nehmen wir. Es gibt dort eine Menge interessante Broschüren für uns, die wir mitnehmen und so fahren wir ein paar Meilen weiter nach Thompson Spring.

Klick mich und ich werde gross...Der Ort ist nahezu eine Ghosttown Ghosttown:
Siedlung die aufgegeben wurde mit verlassenen oder schon verfallenen Häusern.
und hier befindet sich ein altes Road Diner Road Diner:
Typisches Restaurant an einer Fernstrasse
, das schon lange geschlossen hat, aber immer noch voll eingerichtet ist. Als wir halten und ich ein paar Fotos mache, fährt ein Local Local:
Einheimischer
vorbei und hält. Er will mir nur sagen, dass hier der Film Thelma und Luise gedreht wurde, aber das wusste ich ja schon, sonst wäre ich ja nicht hierher gefahren. Auf meine Frage, ob er weiß wann ein Zug der Union Pacific Railroad hier vorbei kommt, weiß er auch keine Antwort darauf. Er meint nur öfters als ihm lieb ist, natürlich kommt keiner solange wir hier stehen. Nebenan ist das alte Motel, die Türen stehen offen und drinnen sieht es sehr übel aus, Inventar ist kaum noch vorhanden.

Klick mich und ich werde gross...Da es nichts weiter zu sehen gibt fahren wir die alte Strasse bis Crescent Junction. Man kann in der Ferne die schneebedeckten Gipfel der Henry Mountains erkennen. Es hat einen ganz schönen Wetterumschwung gegeben, der uns hoffentlich nur diesen Tag kostet.
Wir nehmen die 191 zurück nach Moab, es fängt wieder an zu regnen, also brauchen wir auch nicht zum Canyonlands NP hoch fahren. Die Washes führen viel Wasser, als wir ins Moab Valley runter fahren sehen wir überall Wasserfälle die Felsen runter stürzen. Es regnet nun wieder sehr stark und wir entscheiden uns ins Visitor Center des Arches NP zu fahren. Dort ist natürlich jetzt viel los, aber wir sehen uns die Ausstellung und den Shop in Ruhe an. Als es aufhört zu regnen, klart es auch auf und die ersten Flecke von Blau sind zu sehen.

Also fahren wir nun in den Canyonlands NP. Vor dem Visitor Center machen wir Halt for Lunch, es gibt Spam Spam:
ist die Marke einer Schinkenwurst aus der Dose
Bagels, natürlich wie das so mit dem Spam ist, viel zu viel auf einmal. Dann erkundige ich mich nach einem Campground für den White Rim, daheim hatte ich schon versucht einen Platz auf Murphy A zu reservieren, aber es war schon alles voll. Nun ist die Situation so, dass 2 Gruppen ihre Permits nicht abgeholt haben und diese um 5 Uhr storniert werden, ich soll dann noch mal anrufen, aber der Shafer Trail ist gesperrt, die Mineral Road wird momentan nicht empfohlen zu fahren und die Ranger warten auf Infos vom White Rim Trail selber, ob es Schäden gibt. Also alles keine guten Nachrichten und so entscheiden wir den White Rim nicht zu fahren, schade. Das wiederum bringt uns zwei Tage, die nun zu verplanen sind.

Klick mich und ich werde gross...Zum Green River Overlook wollte ich noch, aber da die Sonne genau darüber steht, ist es keine gute Zeit für Fotos, aber mir gefällt der Blick von dort. Auf der Rückfahrt werden wir beide so müde, dass wir nach dem Dead Horse Point, selber einen Dead Point haben und an einer View Area ein kurzes Nickerchen einlegen, bevor wir wieder in Moab einfahren. Wir sehen uns im Rockshop um, kaufen aber nichts, dann tanken wir nochmals und bummeln durch ein paar Läden. Nochmal zurück aufs Zimmer bevor wir zu Eddie Mc Stiff´s zum Dinner gehen. Als Abschluss gibt es heute noch einen Milkshake vom Moab Diner.

Gefahren: 108 mi
Übernachtung: Moab - Super 8 61$

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16. Tag - Mittwoch 4. Oktober

Moab - Price

Heute wollen wir etwas früher raus, wir schaffen es um 8 Uhr Moab zu verlassen. Eigentlich wäre heute der White Rim geplant gewesen, was wahrscheinlich jetzt doch noch möglich wäre, aber wir haben uns anders entschieden und so fahren wir in den Arches NP. Immer wieder sind Schleicher vor uns, wir wollen zwar nicht durchrasen, aber die erlaubte Höchstgeschwindigkeit doch fahren.
Klick mich und ich werde gross...Nun gut, an der Windows Section parken wir, es ist ganz schön frisch und immer noch etwas bewölkt. Wir gehen zum North Window und machen Fotos als ein ganze Truppe lautstarker Teenies antrabt. Da wir ein Bild durch das Window mit dem Turret Arch haben wollen beeilen wir uns und es klappt gerade so. Beim South Window gehen wir den Primitve Trail Primitve Trail:
Ein wenig begangener Weg, der auch nicht vollständig ausgebaut ist
Primitve Trail und sind dann allein unterwegs, was uns gleich besser gefällt.
Die Fahrt geht weiter und wir machen beim Fiery Furnace Trailhead halt, ich wusste gar nicht dass man dafür ein Permit braucht. Da die Sonne heute nur immer sporadisch durch die Wolken schaut, wird es auch nicht so richtig warm, dafür bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die La Sal Mountains.
Klick mich und ich werde gross...Wir sehen uns noch den Broken- und den Sand Dune Arch an, die uns Klick mich und ich werde gross...bislang noch gefehlt haben. Auch die Petroglyphs an der Wolfe Ranch nehmen wir heute noch mit, da es damals schon zu dunkel war. Was nun? Es ist noch Vormittag, da wir auch noch nie am Klondike Bluff waren, entscheiden wir uns auf der Gravelraod dorthin zu fahren. Obwohl es gestern geregnet hat, ist sie problemlos zu fahren und wird sogar gerade gegradet. Eine einzige große Pfütze ist zu durchfahren, was für uns kein Problem bedeutet, dann versuche ich die 4WD Road zufahren und muss da durch mehrere Pfützen, was dem Auto einen neuen Touch verleiht, leider muss ich umdrehen als es über heftige Stufen den Hang hoch geht. Das muss heute nun wirklich nicht sein, also zurück und zum "normalen" Trailhead gefahren.
Klick mich und ich werde gross...Von hier sind es 2,8 km einfach zum Tower Arch. Ganz schön anstrengend den Hügel hoch, wieder runter und wieder hoch. Vorbei an den Marching Men und durch Sand zum Tower Arch, der ist aber wirklich die Wucht. Wir steigen durch und haben ein Window mit klasse Aussicht vor uns, hier machen wir auch Pause. Dann geht es zurück zum Auto und wir lunchen dort, leider gibt es keinen Tisch hier.
Über den Nordausgang fahren wir auf einer Sandpiste aus dem Park. Da der Sand noch etwas feucht ist, lässt es sich prima fahren. Nach einigen Abzweigungen kommen wir, welch Wunder, direkt nach Thompson Springs und fahren auf die I-70.

Klick mich und ich werde gross...In Green River geht's schon wieder ab und wir fahren zum Crystal Geysir, der befindet sich direkt am Green River, aber man muss die White Sands Missile Range durchqueren. Diese ist schon lange geschlossen; früher wurden von hier Pershing Raketen abgeschossen, die Ziele in White Sands, New Mexico treffen sollten, haben sie auch meistens. Der Geysir verhält sich, wie schon vermutet ruhig, blubbert nur so vor sich hin, aber die Sinterterrassen sind toll.

Klick mich und ich werde gross...Nach einer Begehung fahren wir noch zum Coal Canyon, da es dort schöneKlick mich und ich werde gross... Petroglyphs Petroglyphs:
In Fels eingravierte Symbole der Ureinwohner
geben soll. Die Strasse stellt kein größeres Problem dar und so sind wir recht bald am ersten Boulder, der auch die schönsten Zeichnungen hat. Leider ist es durch den Sonnenstand etwas schwierig gute Fotos zu machen, aber Elke hat die gute Idee und holt eine Decke aus dem Auto um Schatten zu machen.

Wir fahren wieder zügig zurück und auf der 191 nach Norden. Price soll heute unser Ziel sein, als wir dort beim Super 8 vorfahren, kündigt schon ein Schild "No Vacancy" an, ich gehe trotzdem rein und frage den Manager. Er meint, dass es im ganzen Carbon County kein freies Zimmer mehr gibt, weil es hier sehr viele Arbeiter bei den Minen und Kraftwerken gibt, die alle nicht von hier sind und in Motels wohnen. Wir sollen es doch in Green River versuchen, nur zu blöd dass wir gerade von dort kommen. Ich darf das WLAN WLAN:
Wireless Local Area Network - Drahtloses Netzwerk mit Internetzugang
benutzen und finde auch im Best Western nichts, also fahren wir los. Beim nächsten Motel halte ich einfach mal und frage und welch Zufall, wir bekommen ein Zimmer. Es ist zwar schon ein älteres Motel, aber so schlecht auch nicht und wir nehmen, das wohl letzte Zimmer im County.
Nach einer Dusche fahren wir zum Pizza Hut, da es dort nur eine Bedienung hat, dauert alles etwas länger. Gegenüber hat es einen Walmart und da wir noch ein paar Lebensmittel brauchen, fahren wir da noch rüber. Da wir da nicht unter einer Stunde rauskommen und getrennt durch alle Abteilungen schlendern, nehmen wir die Walkie Talkies mit, damit wir uns auch wieder finden.

Gefahren: 199 mi
Gelaufen: 10 km
Übernachtung: Price - National 9 Inn 72$

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17. Tag - Donnerstag 5. Oktober

Price - Green River

Eigentlich wollten wir früher aufstehen, es ist aber wieder 8 Uhr geworden. Das Wetter sieht schlecht aus, für heute sind weitere Regenfälle vorhergesagt. Wir holen uns in der Lobby Frühstück aufs Zimmer, die haben hier sogar Bear Claws Bear Claws:
Blätterteig Ge
, lecker.
An der Maverick tanken wir noch und im Walmart gibt es frischen Salat, da unserer im Kühlschrank über Nacht gefroren ist.
Bis Wellington ist es nicht weit und dort beginnt die Strasse zum Nine Mile Canyon. Die ersten Meilen bis zur Coalmine sind geteert dann ist es Gravel, aber gut ausgebaut und breit. Es geht die Berge hoch entlang des Soldier Creek. Im Hochtal angekommen führt die Road entlang des Ninemile Creek. Das ganze Tal ist Klick mich und ich werde gross...überwiegend in Privatbesitz, was auch überall zu lesen ist. An jedem eingefallenen Barn steht "Private Property" und "Keep Off". Die ebenen Flächen sind Weideland und es gibt jede Menge Kühe, die auf den Weiden grasen und immer wieder auf der Straße stehen.
Dann endlich kommt der erste Spot mit Petroglyphs. Wir haben eine Map aus dem Visitor Center und den Bericht von Steffen zur Orientierung. Ab hier kommen wirnur langsam voran, da unsere Augen ständig an den Felsen auf der linken Seite nach Panels suchen Klick mich und ich werde gross...und es gibt massig. So viel dass man sie gar nicht zählen kann, geschweige denn alle fotografieren.

Klick mich und ich werde gross...An einem besonders schönen Panel Panel:
mehrere Petroglyphs bilden ein Panel, das eine Geschichte / Ereignis darstellt
treffe ich zwei ältere Herren, der eine hat Verwandte, die hier oben leben, der andere ist Geologe und arbeitet mit Indianern zusammen und er kann mir eine Menge über den Sinn dieser "Zeichnungen" sagen. Es ist wirklich sehr interessant, was die einzelnen Details bedeuten und so sehe ich die Panels nun aus einem ganz anderen Blickwinkel, mit dem eben vermittelten Wissen. Allerdings ist vieles an Wissen über die Bedeutungen der Petroglyphen verloren gegangen und kann nur noch gedeutet werden, was sehr schade ist. Das Panel an dem wir gerade stehen ist auch wirklich ein sehr gutes Beispiel und so bekomme ich die ganze Geschichte, die hier dargestellt wird erklärt. Mittlerweile hat es begonnen zu regnen und ich bin etwas nass zum Auto zurückgekehrt und kann Elke von dem Gespräch berichten.

Klick mich und ich werde gross...Im Canyon ist auf einmal viel Truckverkehr zu bemerken, das erklärt auch die sehr breiten Strassen in diesem abgelegenen Tal. Außer Kohle gibt es hier wohl viel Gas im Untergrund. Die Trucks transportieren flüssiges Kohlendioxid, außerdem sind jede Menge Baustellenfahrzeuge unterwegs, die sich um die Strassen und andere Erdbewegungen kümmern. Auch ein ständiges Geräusch hallt durch das Tal, wie wir sehr bald erfahren, ist es wohl die Anlage die Erdgas in den flüssigen Aggregatszustand wandelt. Dieser Eingriff in die Natur an einem Ort, der die höchste Konzentration von Felszeichnungen in den USA aufweist, stößt bei mir zumindest auf Unverständnis. Genauso, wie viele neuzeitliche Kratzer über oder neben den erhaltenswerten Carvings.
Die Strasse hat sich inzwischen in eine Schlammpiste verwandelt, die das Aussteigen nahezu unmöglich macht und das Auto sieht von außen wie Sau aus. Einige entgegenkommende Fahrer drücken auch dermaßen aufs Gaspedal, so dass wir nach dem Passieren erst mal gar nichts mehr durch die Frontscheibe sehen.

Klick mich und ich werde gross...Nach 46 Meilen erreichen wir unser Ziel, das große Hunter Panel, den Big Buffalo haben wir leider nicht gefunden, genauso wenig wie die Owl. Auch der Geologe, den wir auf dem Rückweg nochmals treffen, weiß nicht genau wo sie ist. Die Anzahl an Carvings ist hier wirklich spektakulär, deswegen bedarf es auch viel Zeit, diesen Canyon zu erkunden. Da es jetzt gar nicht mehr aufhört zu regnen und es auf über 2000 m Höhe gerade mal eben 10 °C hat, reicht es uns für heute. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt - selbst bei Regen kann diese Tour gemacht werden, allerdings wird man dabei auch sehr schmutzig. Da sich der Schlamm am Heck so verdichtet hat, dass man nicht mehr die Heckklappe aufbekommt, fahren wir mal kurz in den Soldier Creek und entfernen den groben Schlamm (mittels zwei Bechern, mit denen wir das Auto abspritzen).

Um 17:30 Uhr erreichen wir das Super 8 in Green River, wo wir für die nächsten 2 Nächte vorgebucht haben, da in Price nur für eine Nacht was zu bekommen war. Wir erhalten ein sehr großes Zimmer und gehen direkt gegenüber zum Abendessen, dort gibt es mal wieder Whopper und Co.

Gefahren: 160 mi
Übernachtung: Green River - Super 8 54$

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18. Tag - Freitag 6. Oktober

Green River - Cedar City

Es hat in der Nacht immer wieder geregnet, am Morgen sieht das Wetter nicht besser aus. Wir sehen den Weather Channel und checken auch das Internet über Alternativen. Beim Frühstück beraten wir über das weitere Vorgehen. Als Lichtblick gibt es wenigstens hier auch wieder Bear Claws und ich probiere mal ein Quaker Oatmeal. Dann frage ich an der Rezeption ob wir die 2. Nacht wieder stornieren können und da dies ohne Probleme möglich ist, werden wir dies auch tun. Das bedeutet natürlich auch, vom San Rafael Swell nichts zu sehen und somit in Rodgau auch nicht präsentieren zu können.
Um wenigstens hier etwas gesehen zu haben, fahren wir im Regen zum J. W. Powell Museum. Das Museum bietet erstaunlich gute und interessante Fakten über die Expeditionen des "Major" auf dem Green River und Colorado und über die Geologie. Dazu wird ein Film über die erste Expedition gezeigt, auch viele Ausstellungsstücke sind zu sehen.

Klick mich und ich werde gross...Gute zwei Stunden später geht es auf die I-70 West und es hört nicht mehr auf zu regnen. Von den Felsen stürzt überall das Wasser herunter, die Landschaft ist überflutet und die Washes entwickeln sich zu reissenden Flüssen. Später am Abend erfahren wir im Fernsehen, dass es einen Schulbus bei Hanksville von der Strasse gespült hat. An den View Areas halten wir noch und schauen wehmütig über die Klippen ins Reef. Dabei überholen wir immer wieder die gleichen Autos und LKWs, das passiert 4 mal, die werden sich auch denken, Klick mich und ich werde gross...was das soll?
In Richfield scheint die Sonne und wir bekommen wieder Hoffnung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Da es schon 13:30 Uhr ist halten wir nun einfach an einer Ausfahrt und fahren ein Stück in die Prärie um zu lunchen. Die Landschaft und Felsstrukturen nach Richfield sind sehr interessant, man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll - schade, dass es hier keine View Areas gibt und wir nun schnellstmöglich nach Cedar City wollen.
Kurz vor der Junction zur I-15 fängt es wieder an zu regnen und ein Wahnsinnssturm bläst direkt von vorn. So ein Wetter hatten wir in dieser Jahreszeit noch nicht, wir hatten überhaupt noch nie mehr als einen Tag Regen. Alle Leute die wir treffen, sagen dass dieses Wetter ungewöhnlich ist. Die Fahrt nach Cedar City verläuft bei schlechter Sicht in starkem Regen.

Das Erste was wir in Cedar machen, ist die alte Railway Station anzusteuern, denn da befindet sich einer unserer Lieblings Shops. Natürlich finde ich dort einige Car Plates und Elke zwei schöne Westernteller. Beim bezahlen reden wir noch länger mit Jenny und sie bietet uns an, uns beim nächsten Besuch zum Kolob Canyon zu fahren, damit wir den West Rim Trail laufen können. Sie meint es wirklich ernst und wir werden auf das Angebot möglichwerweise zurückkommen.
Danach steuern wir das Days Inn an, aber dort gibt es nur noch einen einzigen Smoking Room; dasselbe Angebot im Ramada. Oops was ist hier los? Nun es mag wohl am Columbus Day Weekend liegen, dass rund um den Zion alles recht voll ist. Ich checke im Internet nach freien Zimmern, aber auch in St. George und Hurricane ist nichts zu reservieren. Wir versuchen unser Glück im Super 8 und müssen dort erst mal 20 Minuten warten. Die Zwei hinter dem Desk arbeiten verdammt langsam und haben mit dem Computer wohl größere Probleme. Nun gut wir bekommen ein Zimmer für 2 Nächte und das zu einem annehmbaren Preis. Wie sich erst später rausstellt hat es jedoch nur ein Queensize Bett, nicht gerade das, was wir hier gewohnt sind, aber es bietet durchaus Platz für uns.

Wir fahren dann zu Betty - unserem zweitliebsten Shop in Cedar. Sie erkennt uns zwar nicht mehr, aber wir erzählen ihr, dass wir schon mal bei ihr eingekauft haben. Ich finde wieder einige Plates und Elke einen Silberlöffel. Man kann sich wunderbar mit ihr unterhalten, draußen fällt inzwischen hail und im Radio kommt eine seltsame Durchsage - es ist eine Unwetterwarnung, die nicht vom eigentlichen Sender ausgestrahlt, sondern wohl von einer zentralen Stelle überlagert wird. In Beaver fallen nickelgroße Hagelkörner. Wir verabschieden uns von Betty, sie bedankt sich überschwenglich für unseren Einkauf und jeder bekommt noch einen Hug, vielleicht sehen wir sie ja nächstes Jahr wieder.
Klick mich und ich werde gross...So jetzt wollen wir mal was essen und steuern den Panda Express an, natürlich weiss ich auch schon was ich bestelle, my favourite, orange flavoured chicken. Das nächste Gewitter ist im Anzug und wir parken unser Auto vor dem C.A.L. Ranch Store, hier gibt es alles, was ein Rancher und Hunter braucht. Ich finde ein USA Flaggenset und Elke 2 Tops. Eigentlich habe ich auch einen schönen Hut in der näheren Auswahl, kaufe ihn aber dann doch nicht. Im Motel werden für die nächsten Tage noch Pläne gemacht.

Gefahren: 252 mi
Übernachtung: Cedar City - Super 8 61,60$

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19. Tag - Samstag 7. Oktober

Cedar City

Vor 8 haben wir es heute auch nicht geschafft, Frühstück ist ok, der Kaffee dagegen nicht. Wir fahren noch an die Maverick zum Tanken und anschließend zum Visitor Center des Kolob Canyon. Die Rangerin sagt uns allerdings, dass der Trail zum Kolob Arch very muddy ist, dazu muss der Creek mehrmals überquert werden und kalt ist es außerdem. Also eher nichts für heute, den Scenic Drive schenken wir uns und suchen lieber die Road, die uns zur Kolob Terrace Road bringt. Nachdem wir sie per GPS gefunden haben, fahren wir stetig in die Höhe, es sind immer wieder Teile dabei, die gestern weggespült worden sind, auch etwas mud bleibt wieder mal am Auto hängen. Dann ist auch Eis am Boden zu sehen, die Temperaturen sinken bis auf 3 °C, wir befinden uns auch jetzt auf 2.800 m. Von einem Lavafeld sehen wir Cedar Breaks Klick mich und ich werde gross...im Schnee. Ab dem Kolob Reservoir ist die Strasse geteert und wir cruisen bei fast wolkenlosem Himmel dahin.
Die meisten Bäume haben schon kein Laub mehr, einige bieten noch einen wunderbaren Anblick in vielfach schattierten Gelbtönen. Die Sonne lässt das Herbstlaub so richtig schön aufleuchten.
Klick mich und ich werde gross...Da wir nun für heute keinen genauen Plan haben, halten wir einfach mal am Hop Valley Trailhead und wollen ein Stück laufen, da treffen wir ein Paar, das ganz begeistert ist, dass wir aus Germany sind und uns willkommen heißt. Sie meinen, dass der Kolob Arch von hier aus einfacher, wenn auch etwas weiter, zu erreichen ist. Für heute ist das jedoch nichts mehr und wir gehen nur auf den Red Rock der direkt vor uns liegt. Der Fels hat eine sehr schöne Struktur, ähnlich der Wave, oben drauf sind schöne Rockswirls mit kleinen Arches. Dort verweilen wir ein Klick mich und ich werde gross...wenig und gehen dann zum Auto zurück da es Zeit ist zum Lunch. Ein paar Reiter bereiten gerade ihre Pferde zum Ausritt vor, das macht bestimmt auch Spaß nur kann ich nicht reiten. Die Landschaft ist sehr schön hier oben und man hat Ruhe, leider hat es wohl auch noch letztes Jahr einen großen Waldbrand gegeben und so ziemlich Alles beim Left Fork Trailhead ist nun verbrannt.

Klick mich und ich werde gross...Auf dem Weg nach St. George ist ein Harley Davidson Shop, da schauen wir nun auch mal rein. Die Bikes sind wirklich klasse, aber die Preise auch - nicht nur für die Zweiräder und Ersatzteile - die Klamotten sind trotz Columbus-Day-Weekend ebenfalls teuer. Ein Stück weiter geht es zum Walmart, diesmal nehme ich die neue Dixie Chicks CD mit.
Nächster Halt sind die Zion Factory Stores; da wollten wir eigentlich gar nicht mehr hin, aber es liegt halt recht günstig. Dort ist irgendwie die Hölle los und wie wir erfahren, war heute noch zusätzlich der St. George Marathon. Es läuft die gleiche Musik wie letztes Jahr in den Arkaden, bayerische Folksmusik, anscheinend haben die nur die eine CD oder der Manager steht da drauf. Da es bei IZOD bis zu 60 % gibt, schlagen wir da zu und sparen 130 $. Bei Eddie Bauer halten wir uns noch zurück und kaufen nur 2 Gürtel für 10 $ anstatt 64 $. Dann hatten wir eigentlich vor ins Outback zu gehen, aber wir müssten 1,5 h warten; das dauert uns dann doch zu lange und wir gehen über die Strasse zum Chuck-O-Rama Buffet. Der "Eintritt" kostet 9,90 $ pro Person und wir müssen nur kurze Zeit warten. Die Speisen sind gut, aber es ist auch sehr laut. Der Rückweg nach Cedar zieht sich etwas und wird von hell leuchtendem Vollmond begleitet.

Gefahren: 105 mi
Übernachtung: Cedar City - Super 8 61,60$

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20. Tag - Sonntag 8. Oktober

Cedar City - Hurricane

Heute sind wir the early bird und müssen früh raus, was mir gar nicht so leicht fällt. Ein Trail steht an und da Sonntag ist, ist im Zion mit einem großen Andrang zu rechnen, dem wollen wir vorauseilen. Leider gibt es erst Frühstück ab 7 h, wir sind aber nicht die Einzigen, denen das nicht in den Plan passt. Also packen und Auto einladen, ich mache noch einen Geburtstagsanruf nach Hause und um 6:45 Uhr gibt es dann doch was. Während ich mich um Kaffee und Tee für unsere Mugs kümmere, schmiert Elke noch schnell zwei Toast und jetzt geht's auch schon los. Elke fährt, ich futtere. Es ist noch dunkel und der Mond steht jetzt schön im Westen.

Kurz vor 8 h fahren wir in den Zion NP, die Sonne geht gerade hinter den Bergen auf, der Parkplatz ist noch schön leer und wir packen unsere Rucksäcke.
Das Shuttle wollte gerade abfahren und wir legen einen kurzen Spurt hin und die Fahrerin macht freundlicherweise die Tür nochmals auf. Dann beginnt die Tour bis zur Haltestelle Weeping Rock. Wie das so ist, erzählt sie alles ganz genau und erklärt auch die Ausblicke aus dem Fenster, dabei zuckelt der Bus gemächlich voran. Das dauert dann 30 Minuten für die kurze Strecke, schon nervig. Wir sind die Einzigen, Klick mich und ich werde gross...die Klick mich und ich werde gross...hier aussteigen und begehen auch gleich unseren Trail, der sofort in Serpentinen steil nach oben führt. Habe ich schon erwähnt, dass es nicht so warm ist? Am Motel hatten wir 3 °C, hier sind es jetzt 9 °C. Wir sind also noch warm angezogen, kommen jetzt aber langsam ins schwitzen.
Nach den Serpentinen geht es in den Echo Canyon, der eine schöne enge Passage hat. Danach wieder in Serpentinen weiter nach oben, jetzt laufen wir auch ab und zu aus dem Schatten raus und bekommen die Sonne zu spüren. Oben auf der Mesa, sind die Spuren des letzten Brandes zu sehen und zu riechen. Die Blicke ins Tal sind jetzt schon sehr atemberaubend. Nach 2 Stunden Klick mich und ich werde gross...erreichen wir den Observation Point und haben 515 Höhenmeter hinter uns.
Wir sind die Ersten heute und haben so freie Platzwahl, da es bereits 11 Uhr ist, lunchen wir auch gleich bei diesem schönen Ausblick. So nach und nach trudeln weitere Hiker ein, es ist aber lange kein so Andrang wie gegenüber auf Angels Landing. Dieses Treiben beobachten wir, deshalb heißt der Klick mich und ich werde gross...Punkt wohl auch so, mit dem Fernglas. Der Blick ins Hidden Valley ist auch verheißungsvoll, aber liegt jetzt genau vor der Sonne.
Nach 45 Minuten machen wir uns auf den Rückweg, dieser hat es ganz schön in sich, ständig das Gewicht abzufangen, geht Elke in die Knie und ich vertrete mich einmal, kann aber zum Glück weiter laufen. Jetzt kommen uns auch einige Spätaufsteher entgegen mit abenteuerlichem Gepäck.
Wir hingegen sitzen jetzt bereits wieder im Shuttle und finden gerade noch so Platz. Wie das so ist, werden wir gleich in ein Gespräch verwickelt und unterhalten uns mit einem Ex-Soldaten, der in den 60ern in Deutschland stationiert war. So geht die Fahrt schnell vorüber und wir finden unseren GMC schön im Schatten geparkt vor.

In einen Souvenirshop in Springdale schauen wir noch rein und ich erstehe ein reduziertes Sweatshirt. Elke fährt die paar Meilen bis Hurricane und dort haben wir im Super 8 vorgebucht. Leider ist das WLAN kaputt und wir können von hier aus nicht online gehen. Dafür gibt es eine schöne Dusche und Elke schmeißt mal wieder die Waschmaschine an. Ich fahre noch zur Travelodge rüber um Internet zu haben und für morgen eine Bleibe zu buchen. Es zieht sich alles etwas hin, da es für die kommenden Tage keine wirklich guten Angebote gibt. Dann hole ich endlich Elke ab und wir fahren nach St. George zum Outback Steakhouse. Heute brauchen wir nicht zu warten und bekommen sofort einen Tisch. Wir bestellen wieder das Special Steak und keine Onion. Wir waren diesmal aber nicht so zufrieden, vielleicht weil es in Flagstaff einfach perfekt war. Da hier nun schon alles zu hat, fahren wir noch zum Super Wally und holen uns eine Butter-Pecan Ice Cream, leider müssen wir auf Hägen Dazs ausweichen. Dann beginnt es leicht zu regnen und wir fahren zurück nach Hurricane.

Gefahren: 117 mi
Gelaufen: 13,7 km
Übernachtung: Hurricane - Super 8 52$

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21. Tag - Montag 9. Oktober

Hurricane - Mesquite

Meine Liebste weckt mich und schmeißt mich sozusagen aus den Federn. Hab aber noch gar keine Lust zum aufstehen. Da ich aber wohl keine andere Wahl habe, stehe ich auf und wir gehen zum Frühstück in die Lobby. Das Wetter ist nicht besonders, es ist stark bewölkt; dafür gibt es heute mal wieder Waffeln. Wir lassen uns Zeit, Elke bügelt noch fertig ich räume das Auto wieder ein. Dann fängt es zu regnen an, hmm na ja, wir fahren erst noch zur Maverick und dann ist da noch der ACE Hardware Store, in den ich immer mal gehen wollte. Elke bleibt im Auto und schreibt Karten, ich sehe mich drin um und finde 2 schöne kleine Tuben mit Fett, bei Wally gibt es die nicht. Außerdem haben die auch Camping-, Sport- und Huntingsachen, also gar nicht übel.
Wir fahren im Regen über die Staatsgrenze; dass wir heute etwas getrödelt haben macht nichts, die Stunde bekommen wir ja am Grenzübertritt wieder geschenkt. In Arizona regnet es nur noch in der Ferne und in Nevada scheint bereits die Sonne und es ist schön warm. Wir fahren durch unsere "Lieblingsstadt" Overton. Hier "darf" man so langsam fahren, dass man wirklich alles sieht und die Stadt ist so lang, wirklich klasse wieviel Zeit man vertrödelt.

Klick mich und ich werde gross...Es geht, wie viele schon erraten haben, ins Valley of Fire. Wir zahlen an der Self Pay Station und fahren direkt ins Visitor Center. Von dort nehmen wir den Loop zum Atlatl Rock und am Campground vorbei, die Felsen sind hier total durchlöchert und es gibt 1000de von kleinen Arches. Überall gibt es Motive zum fotografieren. Mein linker Fuß tut zwar von gestern noch weh, aber wenn ich langsam gehe, dann geht es schon. Die Temperatur ist mit 26 °C wirklich mal angenehm für den Park, so angenehm haben wir den noch nie erlebt. Bei den Seven Sisters machen wir gemütlich Mittag und fahren hinterher zu den Cabins, um von dort zum EphemeralKlick mich und ich werde gross... Arch zu laufen. Der Trail ist gar nicht einfach zu finden, wir gehen durch Geröll, bis wir endlich den Wash gefunden haben. Dort ist das Laufen aber auch nicht einfacher, da es sehr tiefen Sand hat. Ich ziehe die Schuhe aus und gehe barfuß, dann sehe ich plötzlich 3 Bighorns vor mir stehen und bin ganz verdutzt. Bis ich den Foto raus habe, sind die wortwörtlich natürlich über alle Berge, mit dem Zoom erwische ich sie aber gerade noch.
Klick mich und ich werde gross...Endlich am Ephemeral Arch angekommen, machen wir ein paar schöne Fotos, steigen hoch und lassen uns vorm Arch fotografieren, dabei achten wir natürlich darauf, ihn gar nicht zu berühren, er sieht sehr zerbrechlich aus. Nun wird es aber Zeit, dass wir zurück zum Auto gehen und unser nächstes Ziel anvisieren. Für den Rückweg nehmen wir einen anderen Weg, der ist zwar etwas einfacher, führt aber auch über Felsen und der Sand ist teilweise richtig heiß.

Klick mich und ich werde gross...Wir fahren zum zweiten Mal durch Overton und erfreuen uns an dem noch nicht Gesehenen. Auf der I-15 geht es ein paar Meilen zurück und auf den Golden Buttes Byway, dieser ist zwar geteert, aber manchmal schon sehr grob und mit Schlaglöchern versehen. Die Fahrt dauert sehr lange, dann geht es in Gravel über und schließlich müssen wir auf einen sehr felsigen Trail. Das dauert alles sehr lange und ich befürchte schon, wir erreichen unser Ziel nicht mehr rechtzeitig, bzw. sind nicht vor Dunkelheit wieder auf Teer.
Als der Trail dann in den Wash führt, geht es besser, wir fahren jetzt auf Sand und Kies; man kommt besser vorwärts, als mit den Felsen. Auch hier direkt im Wash sind es einige Meilen zu fahren, an einer Stelle halte ich einfach mal so an und wir stehen direkt vor Petroglyphen, was für ein Glück. Die Anfahrt ist schon wirklich ein Abenteuer für sich, dann kommt die gefürchtete Stufe, ich nehme sie ganz am Rand und komme ohne Probleme drüber, puh geschafft. Durch den Sand bin ich auch gut Klick mich und ich werde gross...mit 2WD gekommen, hier habe ich jedoch vorsichtshalber den Antrieb auf 4WD zugeschaltet, HC war auf jeden Fall erforderlich. Endlich sehen wir die Palme und sind am Ziel, warum dieser Ort Little Finland heißt erschließt sich mir nicht, aber es sieht schon von unten fantastisch aus.
Wir steigen auf und können es kaum fassen, eine Welt tut sich hier auf, die man sich nicht im Traum vorstellen kann. Höchst fragil ist der Sandstein und deshalb bilden sich hier Formationen, dass man mit Knipsen gar nicht mehr Klick mich und ich werde gross...aufhören kann. Wir sind genau zur Golden Hour hier, perfekt. Elke hat den zweiten Foto und so geht jeder auf Entdeckungstour. Nach einer halben Stunde sind die Akkus in meinem Foto leer, aber das macht gar nichts, denn ich habe schon genügend Bilder gemacht. Ich suche Elke und wir gehen noch ein paar Minuten zusammen durchs Areal.
Klick mich und ich werde gross...Nach 45 Minuten müssen wir schweren Herzens umdrehen, da die Sonne bald hinter der Bergkuppe verschwinden wird und wir noch bei Tageslicht auf Teer sein wollen. Es war zwar nur ein kurzer Besuch, aber er hat ausgereicht für den unteren Teil, wir sind zufrieden damit und fahren zurück. Als die Sonne untergegangen ist sind wir auf der Gravelroad und bei einsetzender Dunkelheit auf Teer. Auch das hat gut geklappt, wir haben noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang und den Joshuas gemacht und erreichen glücklich das Motel in Mesquite.

Nach einer Dusche, fahren wir nur wenig weiter zum Green River Casino und steuern dort das Buffet an. Für 9,90 $ pro Person finden wir Einlass und genießen das lecker Buffet mit einer guten Auswahl, einzig die Pizza ist hier nicht so besonders, ansonsten ist es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nach dem Essen stecke ich noch einen Dollar in einen 1c Slot und wir können gerade so lange spielen, bis unsere 2 Coors kommen. Da es im Casino sehr kühl ist gehen wir auch bald, obwohl ich schon gerne mal einen Einsatz beim Roulette gemacht hätte und verkrümeln uns ins Zimmer.

Gefahren: 252 mi
Gelaufen: 4 km
Übernachtung: Mesquite - BW 68,20$

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© by Andy Scheidle