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USA 2005Red Rock Fanatic TourEine Reise durch die Staaten Nevada, Arizona, New Mexico, Colorado und Utah zu bekannten und weniger bekannten Orten, 28 Tage vom 15. September bis zum 13. Oktober 2005. Die Angaben über gelaufene Touren sind nur die vom
GPS aufgezeichneten Entfernungen. Wenn der Empfang in Canyons schlecht
war, dann stimmt diese Angabe nicht zu 100%. Natürlich sind dort
normale Wege die wir zu Fuß zurückgelegt haben nicht inbegriffen.
(z.B. 1 km im Walmart 1. Woche1. Tag Donnerstag 15.09.05München - Washington - Las Vegas
Nach einem kurzen Stop im Supermarkt, zum Getränke einkaufen, gehts ins Stratosphere Tower Hotel. Wir bekommen ein Zimmer im 18. Stock mit Blick auf den Strip, ist uns aber egal wir sind müde und wollen nur schlafen. Gefahren: 6 mi / 10 km 2. Tag Freitag 16.09.05Las Vegas - Flagstaff Um 4:00 aber schon wieder wach geworden und geduscht. Um 6:00 haben wir dann schon mal den Walmart gestürmt, danach zu zwei AAA Karten und Tourbook holen, beim ersten waren die etwas geizig und rückten nur ein Tourbook und eine Karte raus. Vor der Abfahrt aus Vegas gibts noch mein geliebtes Orange Flavoured Chicken beim Panda Express.
Gefahren: 302 mi / 486 km 3. Tag Samstag 17.09.05Flagstaff - Petrified Forest NP - Gallup Ich habe gestern Abend noch im Auto nach einer Bedienungsanleitung gesucht, im Handschuhfach war es natürlich nicht, aber im Kofferraum unter der Klappe und unter dem Filz war etwas zu spüren. Original verpackt lag da die komplette Doku und der Zweitschlüssel zum Auto, prima. Am Armaturenbrett ist ein Schalter für AWD und 4Lock, das musste ich doch genau wissen, meine Vermutung bestätigte sich aber. Unter AWD, die Standard Fahrstellung, ist ein automatisches Fahrprogramm mit ESP. Leider fehlt der Schalter in diesem Auto um das ESP abzuschalten. Mit 4Lock werden alle 4 Räder gleichmäßig angetrieben und es gibt kein ESP dafür, gut das ist dann die Fahrstellung für Gravelroads, zwar nicht voll Geländetauglich, aber es wird für uns wohl reichen. Außerdem habe ich gelesen, das der CD-Wechsler auch MP3 auf CD-R abspielen kann. Ich bin um 5:30 wach und checke mein GPS und stelle mir eine schöne MP3 CD zusammen und brenne diese gleich. Wie gut das ich meine MP3 Sammlung aufs Notebook kopiert habe. Zum Frühstück gab's im Super 8 Toast und Cornflakes mit Kaffee, das reicht mir. Die Nacht war kühl, es hat gerade 12 C, schön das man den Boardcomputer und die Klimaautomatik auch auf Celsius und Kilometer umschalten kann. Der Digitale Kompaß ist auch sehr hilfreich, das Auto gefällt mir immer besser.
Dort klappern wir einige Motels ab und erkundigen uns nach den Preisen, in dem älteren Days Inn bleiben wir für 48 $ incl. Tax. Nach einer Dusche fahren wir durch den ewig langen Ort und essen im Sizzlers zu Abend. Es war zwar nicht schlecht aber auch nicht überragend gut. Das Motel hat leider kein Internt Access, so bleibt nur die Tour für morgen vorzubereiten und bei einem Bier zu relaxen. Gefahren: 236 mi / 380 km 4. Tag Sonntag 18.09.05Gallup - De-Na-Zin Wilderness - Chaco Culture NHP - Farmington Wir haben gut geschlafen, die Züge die ständig vorbei fahren haben mich nicht geweckt, das Oropax kann im Koffer bleiben. Das Complimentary Breakfast eingenommen und bei kalten 10 C gestartet. Das Benzin ist hier mit 2,70 $ günstig, liegt vielleicht an den Raffinerien vor der Stadt. Laut den Garmin Topo Maps ist es nicht so einfach am PC die Zufahrt zur De-Na-Zin Wilderness zu finden, also fahren wir einfach drauf los. Es stellt sich aber alles als ziemlich einfach heraus, GPS Wegpunkte habe ich jetzt abgespeichert.
In Farmington checken wir im Super 8 ein, 46 $ incl. Tax ist OK und Free Internet per LAN natürlich auch. Die Sonne hat uns beide die letzten 2 Tage doch einen kleinen Sonnebrand beschert und wir laufen nun als Rednecks rum. Es war aber ein sehr schöner Tag, genau nach unserem Geschmack. Gefahren: 289 mi / 465 km 5. Tag Montag 19.09.05Farmington - Bisti Wilderness - Durango
Wie üblich fahren wir auch diesen Morgen zum Tanken,
im ganzen Ort kostet es 2,99$ na was solls, gestern bin ich mit 13 l
ausgekommen. Die anfahrt zu den Bistis ist einfach und nur ein kurzer
Stück Gravel. Am Trailhead stehen schon 3 Autos, wir ziehen uns
um und packen den Rucksack mit Wasser und etwas essbaren voll und ziehen
los. Es kommen uns gleich 2 ältere Damen entgegen und fragen uns,
ob wir wissen wo die Formationen sind, wir geben soweit wir es können
Auskunft, aber soweit wollen die nicht laufen und sie drehen wieder
um. Wir gehen querfeldein in Richtung den beiden schwarzen Hügel.
Nach überqueren des Wash schlagen Zurück in Farmington gehen wir noch in der Main Street etwas umschauen, wir finden einen Laden der diese bemalten Indianer Ponys hat, eines davon wird unser. Vielmehr gibt die Main Street nicht her, viele Läden die Second Hand und alten Trödel verkaufen, also fahren wir weiter. Am Ortsausgang Richtung Aztec sind die großen Supermärkte, dort legen wir beim Walmart noch einen Stop ein kaufen jede Menge Wasser, Mountain Dew und Bier, sowie Tomaten, Wurst und Käse für die nächsten Tage. Die Preise sind hier günstiger als im Saveway. Die Fahrt nach Durango dauert nicht lange, einmal überholen wir einen ganzen Convoy mit Hummer, mit so einem würde ich auch gerne mal fahren. In Durango habe ich ein Zimmer in der Travelodge reserviert, das wir dank Triprewards kostenlos bekommen, dazu gibt es WiFi und einen Balkon mit Blick auf den Fluss und gerade in diesem Augenblick höre ich das Horn der Eisenbahn, die kurz darauf vorbei dampft. Am Abend haben glücklicherweise noch ein Paar Geschäfte offen und ich erstehe ein T-Shirt und Elke ein Bandana. Gegessen wird heute günstig bei Wendys, dort gibt es gutes Chili und Baked Potatoes. Gefahren: 143 mi / 230 km 6. Tag Dienstag 20.09.05Durango - Silverton - Moab Nach dem Kaffee und Cornflakes fahren wir noch mal in
den Historic District, auf
In Moab ist unser lieblings Motel, das Inca Inn, leider ausgebucht. Die anderen sind zum Teil auch voll, oder die Preise für die Zimmer sind uns zu hoch. Wir suchen weiter und finden im Virginian Motel ein sehr schönes Zimmer zu einem durchaus akzeptablen Preis von 56 $. Kühlschrank und Micro gibt's auch, aber leider kein Internet. Die erste Tour durch die T-Shirt und Souvenirläden wird gesartet bevor wir im Hogi Yogi Teriaki Sticks essen gehen. Die Chicken Bowl ist nicht ganz mein Geschmack und auch von der Menge nicht ausreichend, so dass wir beim BK noch einen Stop einlegen müssen. Der Weather Channel prophezeit uns für morgen Regen, das können wir ja nun gerade hier nicht brauchen. Im Fernsehen reiten gerade die Earps und Doc Holiday. Gefahren: 244 mi / 392 km 7. Tag Mittwoch 21.09.05Moab - Canyonlands NP - Moab Frühstück gibt's hier im Motel keines, dafür steht eine Kaffeemaschine im Zimmer, Milch und Cornflakes haben wir ja selber, ist also kein Problem. Wir sind im übrigen sowieso nicht die ausgiebigen Frühstücker und gehen auch nie in ein Restaurant zum Frühstücken. Zum einen wollen wir gar nicht so viel und zum anderen sparen wir so Zeit und Geld dafür will unser Durango jetzt was zu schlucken, nämlich Benzin :-) Kurz nach 7 fängt es an zu donnern und es regnet, na Klasse, uns erwischt es doch jedes mal im Moab mit dem schlechten Wetter. Der Weather Channel verheißt keine Besserung, na ja wir haben es ja noch gut, in Florida zieht gerade "Rita" durch. Während Elke noch Karten schreibt, fahre ich zum Best Western nebenan und benutze das Wireless Internet vom Parkplatz aus, auch eine Möglichkeit ins Internet zu gelangen. Wir fahren danach los in den Canyonlands NP und fragen im Visitors Center erst mal nach dem Zustand des Shafer Trail. Der Ranger meint, das es momentan noch möglich ist, wenn allerdings mehr Regen fällt dann kann er es nicht mehr empfehlen, aber lieber heute als morgen fahren, da für die Nacht wohl wieder Regen angesagt ist. Wir entschließen uns dann heute noch zu fahren, wenn das Wetter so bleibt, aber sehen uns erst mal noch andere Punkte im Park an.
Am Visitors Center machten wir noch Mittagspause, hier
haben sogar die "Tischbänke" einen Platz für Rollstuhlfahrer.
So, jetzt wollen wir mal unser Fahrzeug testen und begeben uns auf dem
Shafer Trail bergab. Der Trail ist anfangs sehr gut, Zurück auf der Potash Road geht es wie gehabt weiter und man sieht den Lookout, wo wir eben noch waren von der anderen Seite. Am Ende der Road kommt man zu den "Salt Evaporators" ein seltsamer Anblick in dieser Gegend, was hier genau gemacht wird entzieht sich meiner Kenntnis, sieht wohl so aus als ob es der Salzgewinnung dient, nur wo das Salz herkommt weiß ich auch nicht. An der Teerstraße zurück nach Moab, sehen wir uns noch die Petroglyphs direkt an der Strasse an, sehr interessant, leider haben viele Zeitgenossen sich auch hier verewigt, na ja in 500 Jahren deutet wohl auch ein Schild darauf. Dem Rock Shop, ganz am Anfang von Moab, wollten wir auch schon lange mal einen Besuch abstatten und dazu ist heute noch Zeit. Viele Interessante Steine und Uhrzeitknochen und -Fossilien gibt es dort zu kaufen. In den Parks ist es immer verboten auch nur ein Stückchen mitzunehmen und hier bekommt alles für $ zu kaufen, verstehe ich auch nicht so ganz. Heute wird auch noch der untere Teil der Souvenir und T-Shirt Läden abgegrast, aber nichts gekauft. Im Moab Diner, das direkt vor unserer Tür ist, waren wir dann zum Essen. Das Restaurant kann ich empfehlen, gutes Essen, freundliche Bedienung und die Preise sind auch OK. Bereits letztes Jahr waren wir schon hier. Heute gab's ein Kokopelli Sandwich und vorher das Green Chili, als Nachtisch einen Vanilla Milkshake. Gefahren: 106 mi / 170 km |
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