Neuseeland 1991/92
11. Januar - Samstag - 106. Tag - 16. Woche
Die Bullen kamen heute Nacht nicht, dafür passierte
was anderes. Mitten in der Nacht kamen welche angefahren und ließen
die Karre wieder so rum, dass Steine auf unser Auto fliegen und eingestaubt
werden, dann träumte ich einen Schmarrn.
In der Früh fuhren wir gleich zum Visitors Center einen neuen Zettel
anbringen. Das CPO hat leider zu, so können wir nicht schauen,
ob die Filme da sind. In der Domain frühstücken wir erst mal
und stauben das Auto ab.
Im Liquorland bekommen wir eine Packung Sizzler Würstchen, wir
sitzen dann ewig vor der "i", aber keine Mädels. Nachmittags
kaufen wir im Supermarkt ein, das Müsli wird dieses mal aus einzel
Zutaten zusammen gestellt. Gleich hinter her fahren wir zu Hassan, der
Laden ist zu. Nach einer Weile kommt einer und meint "dass sein
Freund gestern schon ein Auto gekauft hat". Scheiße das klaptt
auch nicht, Thomas ist schon ganz frustriert. Wir fahren nochmals zum
"i" - nix. In Western Springs ist heute wieder Speedway, wir
versuchen die Sizzler zu grillen, aber das klappt auch nicht. Zuviel
Wind und der Kocher zu heiß. Wir sehen noch zu wie der P trotz
Einweiser unnötig verparkt wird.
12. Januar - Sonntag - 107. Tag
Bei Wind frühstücken wir und fahren gleich zum
"i", aber es hat sich natürlich nix getan. Wir sehen
uns dann eine Auto Auktion im Ellerslie Racecourse an, hier können
wir nächsten Sonntag auch unser Auto verkaufen, wenigstens probieren.
Um auf den Motorway zu kommen, braucht man viel Glück, wir finden
erst keine Auffahrt.
Es geht über die Harbour Bridge und wir suchen das Haus von den
Stolls. Finden es auch gleich, aber es ist keiner Daheim, dann müssen
wir halt mal anrufen.
Wir fahren weiter nach Norden, in Orewa machen wir Mittagspause auf
einem P am Strand. Es hat starken Wind und viele Surfer. In Matakohe
schmuggeln wir uns ins Kauri Museum. Dort kaufen wir Samen vom Kauri
und Riesenfarn. Zum essen gibt's hier mal wieder Sandwich mit minced
Chilli, das wir auch heute kauften. Am Traunsen Kauri Park suchten wir
ewig einen Platz, wir hatten schon einen, als ich im Buch las, dass
es einen kostenlosen Campingplatz hier geben soll, wir fanden ihn aber
nicht. Jetzt stehen wir erhöht neben einer Straße auf der
Einfahrt zu einem Haus.
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13. Januar - Montag - 108. Tag
Es regnet in der Nacht, aber als wir um 10 aufstehen,
hörte es gerade auf. Wie aßen unser selbst gemachtes Müsli.
Der Bauer lies sich auch mal blicken, aber alles OK. Wir sahen uns zuerst
den Trounsen Kauri Forest an, wo junge Kauris stehen. Dann den Waipoua
Forest, vom Lookout Turm. Ein Schild "Achtung Kiwi" sahen
wir auch. Das Visitors Center und den Te Matua Ngahere - den Vater des
Waldes, sahen wir auch. Ein riesen Baum und fett, so was habe ich noch
nicht gesehen, nicht mal im Sequoia Park. Die 4 Sisters stehen auch
beeindruckend da und der größte Kauri, Tanemahuta, ist ein
Koloß mit 52 m höhe und fast so dick wie er 2000 Jahre alte.
Wir tankten dann in Kaikohe und kauften Milch und Chips, schlenderten
noch durch die Hauptstrasse und fuhren dann auf dem Highway 1, mit One
Lane Bridge, bis nach Okaihau. Es gibt heute wieder Sandwiches und in
einem Waldgebiet fanden wir eine gute Rest Area hinter Bäumen und
mit Bach. Wir rasierten uns gleich an diesem und legten das Bier kühl.
Die Finanzen wurden abgerechnet und unnötiger Ballast aussortiert.
Weil es hier recht viel Moskitos gibt, schnitten wir ein Loch in die
Folie an den hinteren Fenster und klebten den Vorhang hin, damit man
die Fenster ganz aufmachen kann.
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14. Januar - Dienstag - 109. Tag
Es regnet leicht und warm war es dazu. Wir essen im Auto
und fahren weiter nach Kaitaia. Dort sind wir gleich ins Visitors Center
um nach den Tide Zeiten zu fragen. Um 14 Uhr wird es gefährlich,
also schnell im Pack n Save einkaufen. Hier ist die Hölle los,
auch im Ort, wie bei uns am langen Samstag. Alles ist auf den Beinen
und kauft ein. Wir tanken noch auf und fahren zum 90 Mile Beach. 100
steht auf dem Schild, als Höchstgeschwindigkeit als es auf den
Sand geht. Die Sicht ist nicht so gut und es regnet ab und zu. Aber
es ist ein gutes Gefühl den Strand hinunter zu brettern, immer
gerade aus. Ein Gefühl von Freiheit kommt auf. Mal fahre ich etwas
ins Wasser und spüre das Aquaplaning, dann auf harten Sand und
mal in den weichen Sand, wo man gleich die Verzögerung merkt. Vögel
werden weg gescheucht und über Muscheln düsen wir dahin. Man
kann den Karren auch super im Kreis rum lassen, im losen Sand gräbt
das Auto tiefe Spuren. Als ich beim 2. Mal voll driftmäßig
aus dem Kreis komme und das Auto fast kippt, hört man plötzlich
Geräusche. Scheiße was ist jetzt kaputt. Der vordere rechte
Reifen hat etwas wenig Luft, aber das Geräusch kommt von der Hinterachse.
Wir fahren weiter, ich sehe Zelte und denke, dass dort eine Ausfahrt
ist, fahre hin und stecke schon voll im Sand. Eine Ausfahrt ist natürlich
auch nicht da, der Wagen hat sich voll eingegraben. Scheiße, wir
müssen den ganzen Sand unter dem Auto vorholen, das sitzt total
auf. Es klappt nicht wir fahren keinen Zentimeter, schon stehen wir
wieder drin. Immer graben, dann vor und volle Hämmer zurück.
Nicht viel zu machen, wir müssen unterm Auto alles weg buddeln
und eine Bahn bauen. Beim 2. Mal geht's, wir sind wieder frei und auf
festem Sand. Wir waschen uns den Sand von Armen und Füssen und
müssen wieder zurück, weil weiterfahren wegen der Flut zu
gefährlich wäre. Wir kommen auch so in Schwierigkeiten, da
wir wegen der Flut weiter innen auf losem Sand fahren müssen. Das
Auto ist ganz voll mit Salzwasser und Schlabber, der haften bleibt wenn
man durchs Wasser fährt. Wir finden eine Ausfahrt, die erst aus
Schotter und dann Matsch besteht.
Auf Teer ist gleich eine Tankstelle da, wir füllen Luft in den
Reifen, der auch ganz warm ist und schauen nach dem Öl. Ich bin
ganz fertig, das nimmt mich schon mit. Jetzt geht's nur auf Teer weiter.
Die Geräusche sind nicht mehr so stark, aber immer noch hörbar.
Dann hört der Teer wieder auf und wir fahren auf Schotter, da halten
wir und essen erst mal was. Moskitos hats hier leider auch. Dann steht
ein Bulle im Weg, ich probiere den Trick mit den zwei Fingern, wie bei
Crocodile Dundee, um das Tier von der Strasse zu bewegen und es klappt.
Wir reden über Filme, wie Life of Brian, Erik der Wikinger und
Kentucky Fried Movie und lachen die ganze Zeit. Am Cape Reinga Lighthouse
herrscht totaler Nebel, wir laufen raus, aber man kann nichts sehen.
Hier trifft die Tasmanische See und der Pazifische Ozean zusammen, was
ganz gut aussehen soll. Einen Platz finden wir hier an der Straße,
vielleicht ist es morgen besser. Ich klebe schon am Schlafsack fest,
wir müssen unbedingt demnächst wieder duschen. Natürlich
gibt es heute auch die guten Chips und DB Draught.
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15. Januar - Mittwoch - 110. Tag
Es hat immer noch Nebel, aber nicht mehr so schlimm. Der
Reifen hat zum Glück keine Luft verloren, der Tag fängt nicht
so schlecht an. Wir essen und putzen die Zähne am P unten. Für
ein paar Minuten löst sich der Nebel auf und wir können was
sehen. Ich schreibe noch eine Karte und kaufe für Yvonne, Hai Zähne
als Ohrringe an einem Stand. Wir fahren zum Puketi Stream, hier gibt
es riesige Sanddünen wie in Pyla. Wir besteigen eine und hüpfen
wieder runter. Wir entscheiden uns ,denn Fluß runter zum 90 Mile
Beach zu fahren. Es spritzt wieder lauter Wasser um uns herum beim Fahren.
Der Weg verläuft im Flussbett und es geht gut voran, also fahren
wir ganz runter zum Strand, dort sieht es auch gut aus und wir fahren
nochmals auf dem Strand zurück. Ich kackte in einem Klo am Strand
und Thomas fütterte derweil ein Pferd.
Wir fahren bis zu den Rainbow Falls und kochen uns dort 500g Spaghetti
und zum Nachtisch gabs eine Zitrone. Jetzt bin ich voll, mal sehen ob
wir hier auch stehen bleiben können. Ja es geht und es wird wieder
eine heiße Nacht.
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16. Januar - Donnerstag - 111. Tag
Wir frühstücken während ein halber Kindergarten
im anrollen ist. Über Kerikeri, wo wir uns das älteste Steinhaus
ansehen, fahren wir nach Waitangi. Dort schuggelten wir uns, ohne die
5 Dübel zu bezahlen, rein und sahen das größte Maori
Kriegskanu, mit 35 m Länge und das Meetinghaus an. Von dort ging
es weiter, über eine schlechte Schotterpiste nach Russell. Es regnet
und ein gutes Motor Camp zum duschen gibt es auch nicht. Wir sehen uns
noch den Friedhof und die älteste Kirche an, dann düsen wir
wieder ab. Das Benzin wird langsam knapp und so verabschiede ich mich
von der letzten Schotterstrecke in NZ. In Whangarei tanken wir und kaufen
in einem New World Garlic Luncheon und Chips. Bei den Whangarei Falls,
essen wir dann die Sandwiches. Als wir uns die Falls ansehen wollen,
treffen wir 4 junge Kiwis, die bereits gut drauf waren und immer noch
Bier tranken, das sie uns auch gleich in die Hand drückten. Von
dem Mädchen wurde ich gefragt, ob wir in Germany auch alles kaufen
können und wie weit Moskau von uns weg ist. Ein komischer Typ fragte
mich, wie das bei uns so ist, seit der Wiedervereinigung und ob es wahr
ist, dass ein Nazi im Österreichischen Parlament sitzt. Der Brüder
von dem Maori Mädchen, brachte dann gleich mehr Bier und Stengel
von einem Farn. Man kann die Stengel essen, wenn man im Busch Hunger
hat und von den Blättern vergeht der Durst. Der fertigste Typ,
Paul, lud uns gleich zu sich ins Haus ein, noch ein paar Bier zischen.
Wir fuhren dann zu ihm, dort schlafen können wir auch. Paul ist
ein Typ wie Hans Söllner, in seinem Garten, baut er alle möglichen
Gemüse an, aber auch Mohn und Canabis. In der Wohnung stehen überall
Canabispflanzen, die er zu Marijuana verarbeitet und den Mohn zu Opium.
Er sagt, wegen den vielen Arbeitslosen die es gibt, gibt es auch viel
Hasch. Jeder der keine Arbeit hat, lässt Gras wachsen.
Der Maori kommt wieder und bringt Water Cress mit, was er aus irgendeinem
Bach gepflückt hat, sehr gesund. Paul schmeißt alles in einen
Topf mit Spinat, Bohnen und Zuchini aus seinem Garten und ein großes
Stück Schweinefleisch, das ihm geschenkt wurde. Das ganze nennt
sich dann KAI und heisst auf Maori Essen. Es schmeckt nicht schlecht,
Kartoffeln sind auch noch samt Schale dabei.
Wir reden über alles Mögliche, auch wie er sein Gras verarbeitet,
er zeigt uns sein Opium. 2 - 3000 Dübel bringt so ein Döschen.
Das ist sein Einkommen und damit kann seine 17-jährige Tochter
zur Schule gehen und studieren. Auf seine Tochter ist er besonders stolz
und natürlich auch sein Garten. Wir trinken eine 2l Flasche Bier
nach der anderen. Er meint immer wieder, dass man "straight and
honest" sein muss, bad guys sind überall und man müsse
aufpassen. Um 23:30 Uhr ist aber Schluss und es ist Schlafenszeit, Thomas
bekommt ein Bett im Zimmer voller Cannabis und Paul sagt, hoffentlich
ist er morgen nicht stoned. Ich schlafe auf einer Matratze im Wohnzimmer.
Es ist auch heute sehr warm, aber ich schlafe gut mit 3 Kopfkissen.
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17. Januar - Freitag - 112. Tag
Ich dusche gleich mal in der Früh, dann essen wir
unser Müsli, wovon Paul nichts hält. Wir nehmen ihn noch mit
in die Stadt und verabschieden uns dann von ihm. Wir sollen ihm doch
einen Brief schreiben, wenn wir wieder Daheim sind und mit einem "nice
to meet you" trennen wir uns.
Wir fahren wieder Richtung Auckland, an einem Campingplatz in einem
Wald, füllen wir die blaue Tasche mit dem ganzen Zeug, was wir
in Australien nicht brauchen und bei Stolls lassen können. An einer
großen Pfütze haben wir dann das Auto auch noch gewaschen.
Über eine Nebenstraße wollten wir weiter, aber das war eine
Schotterstraße, die wir nicht fahren wollten. Mir geht es heute
nicht so gut, ich weis auch nicht was los ist, aber ich bekomme schlecht
Luft und mir ist einfach nicht gut.
Als wir bei Stolls in die Einfahrt fuhren, sahen wir schon Licht im
Haus. Kenneth war Daheim und sah fern. Wir sprachen über unseren
Trip, gaben ihm die blaue Tasche und die Flugdaten für den Rückflug
von Sydney. Er holt uns dann vom Flughafen ab und wir können bei
ihm die restlichen Tage verbringen. Recht bald verabschiedeten wir uns,
da wir ja noch zum CPO wollen.
In Auckland ist heute die Hölle los, wir bekamen nur einen Parkplatz
für 60 min, sind schnell zum CPO, aber es nix da für uns.
Dann musste ich in einem Big M den Water Cress abkacken und sind dann
noch zum Visitors Center. Auch hier keine Nachricht für uns. Die
Filme können wir dann wohl abschreiben. Es fängt an zu regnen,
da laufen wir schnell zum Auto und fahren ins St. Lukes zum einkaufen.
Die Lust dazu ist uns heute irgendwie abhanden gekommen, aber die Käse-Sandwiches
am Western Spring Stadium sind heute dafür besonders gut, auch
im Auto.
Das Beifahrer Türschloss scheint sich auch bald zu verabschieden.
Wir schreiben den Bericht nach und sehen beim Rugby Turnier zu, das
hier von ein paar Hobbymannschaften am laufen war. Wir übernachteten
dann wieder auf dem P vor der Schule. Die Polizei kam 2x in der Nacht,
aber fuhr auch gleich wieder.
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18. Januar - Samstag - 113. Tag - 17. Woche
In der Früh regnet es nicht mehr, dafür geht
ein morz Wind, der auch den ganzen Tag andauert. Wir essen unser Müsli
und fahren in die Stadt. Im Air New Zealand Büro erkundigen wir
uns nach unseren Flugzeiten. Wir bekommen einen Handgeschriebenen Zettel
und ich kann ein Wort nicht lesen und frage was das heißen soll.
Dann sagt er es heißt auf bayerisch Check-In, da ich das T-Shirt
mit dem Bayernwappen an habe und zu Thomas meint er, wenn er das macht,
was auf seinem T-Shirt steht, bekommt er in Australien Aids (es war
das Ficken, Bumsen, Blasen T-Shirt der Toten Hosen). Wir lachten alle
und nahmen unseren neuen Flugplan mit.
Wir sahen uns dann noch in ein paar Buchläden um und schlenderten
durch ein Kaufhaus. Im Liquorland kauften wir dann noch ein Six-Pack.
Dann legten wir noch einen Waschtag ein, der Waschsalon hatte moderne
Maschinen, die man von vorne füttert. Vom St. Lukes Center nahmen
wir auch schon mal Abschied und in Western Springs ist heute wieder
rennen. Der starke Wind warf dann unser Cola um und überflutete
die Tomaten. Wir machten dann noch eine Abrechnung und rechneten auch
den Verbrauch und so aus. In der Nacht kam 3x die Polizei, wobei ich
2x Rede und Antwort stehen musste, ich sagte dann, dass wir morgen noch
mal hier schlafen werden.
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19. Januar - Sonntag - 114. Tag
Ein Irrer kam dann auch noch, der 10 min. über den
Parkplatz heizte. Wir schlafen bis 10:30 Uhr und frühstücken.
Dann doch noch mal zum St. Lukes, einen Kugelschreiber kaufen, denn
der von Danes verließ mich gestern und Thomas brauchte auch einen.
Dann sahen wir uns die alten Waffen im Auckland Museum, die haben sogar
eine V1 Rakete. Im Cornwall Park kochten wir mit dem letzten Gas ein
Süppchen und der Rucksack wurde auch schon mal gepackt. Der Black
Rubbish Sack wurde von den Türen entfernt, dabei blieb der Kleber
überall hängen und wir mussten den mühsam weg rubbeln.
Das ging am Besten mit dem Schuhspray von Thomas, jetzt ist alles ungewohnt
hell im Auto. Auf den One Tree Hill fuhren wir auch noch mal, bevor
wir uns Fish n Chips kauften und diese an der Mission Bay aßen.
Heute wehr genau wie gestern immer noch ein abarts Wind. Wir schliefen
natürlich wieder auf dem P und heute kam keiner, was für ein
Wunder.
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20. Januar - Montag - 115. Tag
Nachdem wir das Auto verkaufsfertig gemacht haben und
alles gegessen hatten, fuhren wir zum Busbahnhof und gaben unsere Rucksäcke
ab. Dann zu Cheapis, dort trafen wir auf einen Pfälzer, der ein
Auto suchte. Er fuhr dann unsere "Semmeltüte" probe und
wir waren uns schnell einig. Er kaufte es für 1350 $, musste aber
200 $ Provision an Cheapis zahlen, die mit unserem Deal nicht einverstanden
waren.
Wir vertrieben uns noch etwas Zeit in der Stadt. Thomas sah nochmals
im CPO nach Post und veschenkte die Mütze aus Dunedin an ein kleines
Mädchen.
Dann fuhren wir mit dem Bus zum Airport und stöberten in den Duty
Free Läden, kauften noch 2 Six-Packs Steinlager. Beim Zoll kamen
wir mit dem Motoröl, das wir in Colaflaschen gefüllt haben,
durch. Sie hatten die Flaschen aber schon in der Hand und meinten nur,
wir hätten wohl viel Durst. Der Flug war angenehm und wir redeten
mit 2 Schweizer.
Dieser Teil der Reise ist nun vorbei, weiter geht's im Bericht Australien
1992.
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